Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Besonderer Einsatz für Informatik und Mathematik

01.12.2008
Verleihung der Alwin-Walther-Medaille am 3. Dezember 2008

Dr. h.c. Klaus Tschira, Mitbegründer der SAP AG, und Prof. Dr. Karl Kunisch, Vorstand des Instituts für Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen an der TU Graz, werden am kommenden Mittwoch, den 3. Dezember 2008, von der Technischen Universität Darmstadt mit Alwin-Walther-Medaillen geehrt.

Die alle zwei Jahre vergebene Ehrung wird vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD gestiftet und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen.

Dr. h.c. Klaus Tschira, Mitbegründer der SAP AG, engagiert sich mit der Klaus Tschira Stiftung für die Förderung von Naturwissenschaft, Informatik und Mathematik. Eines der Ziele der Stiftung ist es, das Verständnis der Öffentlichkeit für die Fächer der Naturwissenschaften sowie Informatik und Mathematik zu wecken. Seit 2001 veranstaltet die Stiftung Fortbildungskurse für Naturwissenschaftler, um die Zusammenarbeit von Forschern und Öffentlichkeit zu fördern.

Mit dem Klaus Tschira Preis prämiert die Stiftung Nachwuchswissenschaftler aus den Bereichen Informatik, Mathematik, Physik, Biologie, Chemie und aus verwandten Disziplinen für eine allgemeinverständliche Darstellung ihrer wissenschaftlichen Doktorarbeiten. Neben der Stiftung gründete Dr. h.c. Tschira 1997 das European Media Laboratory, das in der angewandten Informatik mit dem Ziel forscht, die anwendungs- und benutzerbezogene intelligenter Softwaresysteme zu entwickeln.

Prof. Dr. Karl Kunisch erhält die Alwin-Walther-Medaille für seine Leistungen in der Mathematik und dem Scientific Computing. Prof. Kunisch ist Vorstand des Instituts für Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen an der Technischen Universität Graz und Sprecher des Sonderforschungsbereichs "Mathematische Optimierung und ihre Anwendung in der Biomedizin". Seine Arbeit konzentriert sich auf verschiedene Bereiche des wissenschaftlichen Rechnens. Mit seinen wissenschaftlichen Publikationen hat er die Forschung an der Nahtstelle zwischen Mathematik und Informatik entscheidend vorangebracht und zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhalten.

Die TU Darmstadt zeichnet mit der Medaille Persönlichkeiten aus, die außergewöhnliche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Informatik und der angewandten Mathematik geleistet oder in besonderer Art und Weise die TU Darmstadt unterstützt sowie den Aufbau und die Weiterentwicklung der Fachbereiche Informatik und Mathematik gefördert haben.

Der Präsident der Technischen Universität Darmstadt, Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel eröffnet die Veranstaltung zur Verleihung der Alwin-Walther Medaillen 2008
Termin: Mittwoch, 3. Dezember 2008, 18.15 Uhr
Ort: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt.

Anschließend halten Prof. Lutz Heuser, Vizepräsident von SAP Research, die Laudatio für Dr. Tschira und Prof. Dr. Willi Jäger von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg die Laudatio für Prof. Dr. Kunisch und überreichen die Auszeichnung. Der Preis besteht aus einer Urkunde sowie einer vom Fraunhofer IGD gestifteten Medaille.

Die Veranstaltung ist geladenen Gästen vorbehalten. Medienvertreter sind zur Teilnahme herzlich eingeladen, um eine Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zur Verleihung der Alwin-Walther Medaille und zur Anmeldung bei:

Detlef Wehner
Fraunhofer IGD
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 06151 155-433
Fax: 06151 155-446
E-Mail: detlef.wehner@igd.fraunhofer.de

Jörg Feuck | idw
Weitere Informationen:
http://www.igd.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie
19.09.2017 | Paul-Martini-Stiftung (PMS)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik