Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundeswettbewerb "Zukunft planen - kostengünstiges, klimagerechtes Bauen und Wohnen im Bestand"

10.12.2007
Roth startet Bundeswettbewerb zum klimagerechten Umbau bestehender Wohnungen
"Die Wohnung der Zukunft ist energieeffizient, den individuellen Bedürfnissen angepasst und trägt zur Lebensqualität eines Quartiers bei", sagte Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung heute anlässlich der Auslobung des Bundeswettbewerbs "Zukunft planen - kostengünstiges, klimagerechtes Bauen und Wohnen im Bestand".

Mit dem Bundeswettbewerb werden vorbildliche innovative und bezahlbare Planungsideen für die qualitative und energetische Verbesserung bestehender Wohnungen ausgezeichnet. Dabei sollen vor allem die Wohnansprüche insbesondere von älteren Menschen und Familien berücksichtigt werden, so Roth. Der Wettbewerb wird in zwei Stufen durchgeführt: Zunächst können geeignete Gebäude vorgeschlagen werden, für die in einer zweiten Stufe ein Ideenwettbewerb durchgeführt wird.
Die Preisverleihung soll im Frühjahr 2009 stattfinden. Die Ergebnisse werden in einer Dokumentation veröffentlicht und in einer Wanderausstellung präsentiert.

Teilnahmeberechtigt sind Architektinnen und Architekten.

Arbeitsgemeinschaften mit anderen Fachleuten sowie Bauherren, Investoren und Nutzern sind ausdrücklich erwünscht.

... mehr zu:
»Bundeswettbewerb

"Ziel des Wettbewerbs ist es, praktikable und bezahlbare Entwürfe für die Aufwertung bestehender Gebäude zu erhalten. Er soll zeigen, dass bestehende Gebäude auf attraktive und kostengünstige Weise klimagerecht und energieeffizient gemacht werden können", so Roth. "Der demografische Wandel und die damit einhergehenden veränderten Wohnbedürfnisse, der Trend zurück in die Innenstadt sowie die Energie- und Klimaziele erfordern innovative und zukunftsfähige Lösungen im Wohnungsbau. Auch hier steht die Anpassung bestehender Gebäude im Mittelpunkt. Die Ziele der nachhaltigen Stadtentwicklung, des Klimaschutzes und der Baukultur können nur erreicht werden, wenn für den Baubestand gute Lösungen gefunden werden."

Es bestehe immer noch erheblicher Informationsbedarf, was die Möglichkeiten und Kosten der Anpassung und Verbesserung bestehender Gebäude an neue Bedürfnisse und Standards angeht, so Roth. Diese Informationen möchte die Initiative "Kos-tengünstig qualitätsbewusst Bauen" des Bundes geben.

"Mit ihren 26 Partnerverbänden und ihrem umfangreichen kostenfreien Informationsangebot leistet die Initiative wichtige Aufklärungsarbeit. Verbraucher, Mieter, Bauherren und solche, die es werden wollen, erfahren hier, was sie wissen müssen", würdigte die Staatssekretärin.

Der Wettbewerb sei ein weiterer wertvoller Baustein dieser Initiative.
Einzelheiten zum Bundeswettbewerb unter
http://www.bbr.bund.de/
oder der Bundesinitiative "Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen" unter http://www.kompetenzzentrum-iemb.de

| BMVBS
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de/
http://www.kompetenzzentrum-iemb.de
http://www.bmvbs.de/,-1021176/Pressemitteilung.htm

Weitere Berichte zu: Bundeswettbewerb

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie