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"BASF Process Engineering Award 2007" an hervorragenden Absolventen der FH Lausitz verliehen

05.12.2007
Die BASF Schwarzheide GmbH verlieh am 4. Dezember 2007 im Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg den "BASF Process Engineering Award". Mit dem Preis des Chemieunternehmens wurde der beste Absolvent des Jahres 2007 aus dem Studiengang Chemieingenieurwesen für seine hervorragenden Leistungen geehrt.

Der Bereichsleiter Technik/Infrastruktur der BASF Schwarzheide GmbH, Jens von Erden, sowie der Leiter Forschung & Entwicklung, Dr. Markus Krämer, übergaben den "BASF Process Engineering Award" an Dipl.-Ing. (FH) Robert Haschick (24). Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Nach der erstmaligen Vergabe im Jahre 2006 verlieh die BASF Schwarzheide GmbH den Preis, mit dem sie die Verbundenheit mit der Fachhochschule Lausitz zum Ausdruck bringen und den qualifizierten Nachwuchs fördern möchte, nun zum zweiten Mal.

Auf Vorschlag des Fachbereiches Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der Hochschule waren drei Absolventen mit ausgezeichnetem Gesamtergebnis in die engere Auswahl für den von der BASF gestifteten Preis gekommen. Eine gemeinsame Kommission aus Vertretern des Unternehmens und der Hochschule wählte Robert Haschick als Preisträger aus, der durch seine herausragenden Studienleistungen, seine exzellente Diplomarbeit und ebenso durch seine soziale Kompetenz überzeugte.

Bereits 2006 war er mit dem Heinz-Ludwig-Horney-Preis des Instituts für Umwelttechnik und Recycling für hervorragende studentische Arbeiten während des praktischen Studiensemesters ausgezeichnet worden. Am Leibnitz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. hatte er sich mit der Metallocenpolymerisation von polaren Monomeren befasst.

Der 24-Jährige beendete sein Studium in der Regelstudienzeit von acht Semestern mit dem Gesamtprädikat "sehr gut" (1,0). Seine gleichfalls mit 1,0 bewertete Diplomarbeit verfasste der ehemalige Schüler des Emil-Fischer-Gymnasiums Schwarzheide am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz zu Thema: "Synthese von Polymerhybridpartikeln in nicht-wässriger Emulsion und deren Charakterisierung".

Ziel der Arbeit war es, Polymerpartikel mit einer Größe von weniger als 400 Nanometern herzustellen, wobei diese Partikel aus einem Kern und einer chemisch anderen Schale bestehen sollten. Im konkreten Fall sollte ein Polyurethan-Kern mittels Polyaddition hergestellt werden, um diesen anschließend durch radikalische Polymerisation mit einer Schicht aus dem als Plexiglas bekannten Polymethylmethacrylat zu umhüllen. Der anwendungstechnische Hintergrund ist das Bemühen, unpolare Polymerpartikel mit einer polaren Hülle zu überziehen (oder umgekehrt), um diese kleinsten Hybridpartikel in einer polaren bzw. unpolaren Polymermatrix homogen verteilen zu können und somit die mechanischen und/oder thermischen Eigenschaften der Matrix zu verbessern.

Zurzeit arbeitet Robert Haschick am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz an seiner Promotion. Nach der Preisübergabe bedankte er sich für die hervorragende Ausbildung im Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik der Fachhochschule Lausitz und insbesondere bei seinem Betreuer seitens des Hochschule, Prof. Dr. Hansjörg Oelmann.

Ein Vortrag des Leiters Personal der BASF Schwarzheide GmbH, Dr. Lars Reichmann, zum Thema "Hard skills und soft skills auf dem Weg zum Berufeinstieg - Was benötigen Hochschulabsolventen für den Einstieg in die Wirtschaft" schloss sich an. Dr. Reichmann machte deutlich, dass Fachkenntnisse zwar wichtig sind, aber für eine dauerhafte Einstellung im Unternehmen allein nicht genügen, dass Bewerber unter anderem über Fähigkeiten zu kommunizieren, zu präsentieren und zur konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen verfügen sollten.

Ralf-Peter Witzmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-lausitz.de

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