Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Marie Katrin Schröter gewinnt den Shell She Study Award 2007

04.12.2007
Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung wurden am Dienstag die Preisträgerinnen des 11. Shell She Study Awards bekannt gegeben. Gewinnerin 2007 ist die 29-jährige Chemikerin Marie Katrin Schröter von der Ruhr-Universität Bochum.

Sie erhielt den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis für ihre Dissertation zum Thema "Kolloidale Cu-Katalysatoren für die Methanolsynthese in der flüssigen Phase". Im Rahmen ihrer Promotion konnte Schröter alternative Katalysatoren für die Methanolsynthese mit hohen Aktivitäten herstellen. Methanol ist nicht nur einer der wichtigsten Ausgangsstoffe für Synthesen in der chemischen Industrie, sondern wird auch in verschiedenen Varianten als Kraftstoff beispielsweise in Brennstoffzellen betriebenen Fahrzeugen eingesetzt.

Kurt Döhmel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Shell Holding GmbH, und Carola Ferstl, Wirtschaftsexpertin und Journalistin, gratulierten den sechs Finalistinnen zu ihrem Erfolg. Kurt Döhmel zeigte sich begeistert von der Qualität der Forschungsergebnisse der jungen Forscherinnen: "Wir verleihen diesen Preis an junge Wissenschaftlerinnen seit mehr als zehn Jahren. Mit ihren innovativen und großartigen Arbeiten leisten die jungen Frauen einen wichtigen Beitrag zur Forschung in umweltpolitisch und wirtschaftlich hochrelevanten Themenfeldern, wie zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien. Wir freuen uns, wenn wir mit unserem Preis darüber hinaus helfen können, weibliche Exzellenz auch in traditionell von Männern dominierten Forschungsbereichen zu unterstützen."

Auch in diesem Jahr fiel es der fünfköpfigen Jury nicht leicht, aus der Vielzahl der hervorragenden Arbeiten von Studentinnen und Absolventinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zunächst die sechs Finalistinnen und letztlich die Gewinnerin auszuwählen. Bei der Verleihung entschied sich die Jury, den zweiten Platz an zwei der Finalistinnen zu vergeben. Die Chemikerin Ines Raabe (30) von der Universität Freiburg erhielt den zweiten Preis für ihre Dissertation "Chemistry with Weakly Coordinating Anions". An die Chemikerin Marina Kraußer (25) von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ging ebenfalls der zweite Preis für ihre Diplomarbeit "Stereoselektive Chemo-enzymatische Synthese von Alkoholen im wässrigen Reaktionsmedium".

Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte She Study Award wurde 2007 bereits zum elften Mal in Folge an junge Wissenschaftlerinnen in technischen und naturwissenschaftlichen Fachbereichen verliehen.

Shell engagiert sich damit aktiv für Förderung des weiblichen Wissenschaftsnachwuchses in nach wie vor von Männern dominierten Berufsfeldern. "Viele Finalistinnen der letzten Jahre konnten den Preis bereits als Sprungbrett für eine Karriere sowohl in der Wirtschaft als auch in der Wissenschaft nutzen. Denn der She Study Award zeichnet die jungen Frauen nicht nur für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten aus, er bietet Ihnen gleichzeitig eine Plattform, mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Gespräch zu kommen", betonte Sabine Balser, Diversity Managerin bei Shell und Organisatorin des She Study Awards.

Anke Janetzki | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.shell.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Im Focus: XENON1T: Das empfindlichste „Auge“ für Dunkle Materie

Gemeinsame Meldung des MPI für Kernphysik Heidelberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

„Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!“ So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse...

Im Focus: World's thinnest hologram paves path to new 3-D world

Nano-hologram paves way for integration of 3-D holography into everyday electronics

An Australian-Chinese research team has created the world's thinnest hologram, paving the way towards the integration of 3D holography into everyday...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

Flugzeugreifen – Ähnlich wie PKW-/LKW-Reifen oder ganz verschieden?

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

22.05.2017 | Physik Astronomie

Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie