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Audi erhält Integrationspreis „JobErfolg 2007“: Menschen mit Behinderung sind bei Audi integriert

03.12.2007
Audi Personalvorstand Dr. Werner Widuckel nimmt Preis von der bayerischen Staatssekretärin Melanie Huml entgegen / Audi beschäftigt 2.033 Menschen mit Behinderung / Integratives Engagement der AUDI AG ausgezeichnet

Die AUDI AG wird heute in Bamberg mit dem Integrationspreis „JobErfolg 2007 - Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz“ ausgezeichnet. Die bayerische Staatssekretärin Melanie Huml überreichte Audi Personalvorstand Dr. Werner Widuckel den Preis. Die Auszeichnung würdigt beispielhaftes und herausragendes Engagement für Menschen mit Behinderung und deren Eingliederung in das Berufsleben. Widuckel: „Wir möchten den Menschen einen sicheren und attraktiven Arbeitsplatz geben. Das bedeutet auch, Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben zu integrieren und in ihre Leistungsfähigkeit und -bereitschaft zu vertrauen. Menschen wollen arbeiten und etwas leisten“.


Thomas Leibhard absolvierte bei Audi eine Lehre zur Logistikfachkraft und wurde danach übernommen.

Die Integration behinderter Menschen in das Berufsleben erfordert eine besonders intensive Unterstützung seitens der Arbeitgeber. „Audi zeigt hervorragendes Engagement und gibt behinderten Menschen die Chance, ein normales Berufsleben zu führen und damit ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein“, sagt Anita Knochner, die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung.

Beim Automobilhersteller mit den Vier Ringen sind derzeit 2.033 Menschen mit Behinderung in allen Unternehmensbereichen tätig. Mit einem Anteil von 5,3 Prozent überschreitet Audi nicht nur die gesetzlich vorgeschriebene Quote, sondern verfolgt auch gezielt Maßnahmen zur optimalen Eingliederung behinderter Menschen in das Berufsleben.

Zusätzlich überträgt die AUDI AG Fertigungsaufträge an Werkstätten für behinderte Menschen. Im vergangenen Jahr betrug das Auftragsvolumen rund 3,7 Mio. Euro. Im Jahr 2008 baut Audi die Kooperation weiter aus: Das Auftragsvolumen wird um ca. 500.000 Euro steigen.

Peter Mosch, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der AUDI AG: „Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst. Deshalb setzt sich der Betriebsrat gemeinsam mit der Schwerbehindertenvertretung für die aktive Integration von Menschen mit Behinderung im Unternehmen ein. Dazu gehört vorrangig der Ausbau von behindertengerechten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.“

Bei Neueinstellungen werden beispielsweise Bewerbungen schwerbehinderter Menschen - bei sonst gleicher Eignung - bevorzugt berücksichtigt. Im Rahmen von Seminarreihen für Führungskräfte und betriebliche Vorgesetzte wird die Integration Schwerbehinderter thematisiert.

Das Angebot an behindertengerechten Arbeitsplätzen wird kontinuierlich erweitert und die Qualifizierung der schwerbehinderten Belegschaftsmitglieder unterstützt. Um die optimale Integration sicherzustellen, richtete Audi 2004 den „Runden Tisch“ ein. Personalwesen, Betriebsrat, Betriebsarzt, Schwerbehindertenvertretung und Sozialbetreuung treffen sich dort regelmäßig, um individuelle Maßnahmen zu besprechen und geeignete Arbeitsplätze ausfindig zu machen. Elisabeth Prosch, die Vertrauensperson für schwerbehinderte Menschen bei Audi, erklärt: „Die Menschen sind stolz auf ihre Arbeit, und die Qualität der Arbeitsergebnisse bestätigt das“.

Um Krankheiten vorzubeugen, verfolgt Audi das Ziel, die Gesundheit und Fitness aller Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern. Dazu wurde ein ganzheitliches und systematisches Gesundheitsmanagement eingeführt, das unter anderem regelmäßige Gesundheits-Checks für alle Mitarbeiter beinhaltet.

AUDI AG
Kommunikation Unternehmen und Wirtschaft
Antje Bauer, Tel +49 (0)841 89 3 63 84, antje.bauer@audi.de

Antje Bauer | AUDI AG
Weitere Informationen:
http://www.audi.de

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