Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aufbauhilfe Umweltschutz und Bio-Produktion für Filder-Partnerstadt Poltawa

20.11.2007
Osteuropazentrum der Universität Hohenheim startet neues EU-Projekt in der Ukraine
Unterzeichnung Partnerschaftsvertrag:
Donnerstag 22. November 2007 um 16.30 Uhr im Schloss Hohenheim
Durch intensive Partnerschaft sind die drei Filderstädte Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt und Ostfildern schon seit 1988 mit der Stadt Poltawa in der Ukraine verbunden. Gefördert durch die EU-Kommission realisiert nun auch das Osteuropazentrum der Universität Hohenheim wieder ein Kooperationsprojekt mit der Agrarakademie in der Filderpartnerstadt: Ein neues Ökologiezentrum soll die Weiterbildung im Umweltschutz verbessern und die Kooperation zwischen Verwaltung, Forschung und Bürgern übernehmen. Bereits 1999 hatte das Osteuropazentrum ein von der EU finanziertes Hochschulreformprojekt mit der Agrarakademie in Poltawa durchgeführt. Das aktuelle Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren und ein Projektvolumen von 300.000 Euro.

In der Region Poltawa soll das neue Ökologiezentrum konkret die Kooperation zwischen der dortigen Agrarakademie und der Technischen Universität, der Regional- und der Stadtverwaltung, den Nicht-Regierungsorganisationen und Bürgerinitiativen fördern. Konkret bedeutet dies: die Orientierung am europäischen Kontext in der Ausarbeitung und Vermittlung einer berufsbegleitenden Weiterbildung in folgenden Bereichen

- Lebensmittelqualität und -sicherheit

... mehr zu:
»Abwasser »Osteuropazentrum

- Zertifizierung und Vermarktung von Bio-Produkten

- Verbesserung der Grundwasser-, Abwasser- und Trinkwasserqualität

- Umweltschutzrichtlinien auf europäischer und nationaler Ebene

- Umwelttechniken und Umweltmanagement in der Abfall-, Abwasser-, Recycling- und Energiewirtschaft.

Um von dem an der Agrarakademie in Poltawa einzurichtenden Kompetenzzentrum aus erste Schritte in Richtung eines europäischen Umweltbewusstseins unternehmen zu können, wird das Zentrum auf der Verwaltungsebene von den kommunalen Kompetenzen der Filderstädte und auf der wissenschaftlichen Ebene von den Experten der Universitäten Hohenheim und Stuttgart und der Agraruniversität in Warschau unterstützt.

Die auch durch die Filderstädte finanziell geförderte Kooperation zwischen der Universität Hohenheim und der Agrarakademie in Poltawa wird am Donnerstag Nachmittag des 22. Novembers 2007 im Hohenheimer Schloss durch die feierliche Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages besiegelt.

Kontaktadresse:
Dr. h.c. Jochem Gieraths, Universität Hohenheim, Geschäftsführer Osteuropazentrum

Tel. 0711 459-23572, E-Mail: osteurop@uni-hohenheim.de

Florian Klebs | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hohenheim.de/

Weitere Berichte zu: Abwasser Osteuropazentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neue Prozesstechnik für effizientes Bohren und Schneiden auf der LASER CHINA

22.02.2017 | Messenachrichten

IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren

22.02.2017 | Automotive