Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Linde Gas Therapeutics vergibt erneut hoch dotierten Forschungsfonds

31.10.2007
  • Weltweit einzigartiger Forschungsfonds auf dem Gebiet gasförmiger Arzneimittel
  • Eine Million US-Dollar Fördermittel an acht Forscher vergeben

Die Linde-Geschäftseinheit Linde Gas Therapeutics hat gestern gemeinsam mit dem Karolinska Institut und der Harvard Medical International den mit einer Million US-Dollar dotierten "Gas Enabled Medical Innovations (GEMI) Fund" vergeben. "Mit dem GEMI Fund möchten wir führende Mediziner und Wissenschaftler ermutigen, verstärkt auf dem Gebiet der medizinischen Gase zu forschen", sagte Professor Dr. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, anlässlich der Vergabe der Forschungsgelder. "Auf Basis dieser Forschungsergebnisse werden wir neue diagnostische und therapeutische Lösungen entwickeln, um Patienten weltweit zu helfen."

Die Forschungsgelder des GEMI Fund verteilen sich in diesem Jahr auf folgende acht Wissen­schaftler:

- Die Biochemikerin und Immunologin Prof. Dr. Ana Claudia Zenclussen (Charité - Universitäts­medizin Berlin) untersucht das therapeutische Potential von Kohlenmonoxid zur Verhinder­ung von Fehlgeburten.

- Der Neurologe und Privatdozent Dr. Roland Veltkamp (Universitätsklinikum Heidelberg) erforscht den protektiven Effekt einer speziellen Sauerstofftherapie bei akutem Schlaganfall.

- Prof. Dr. Russel Morris (Großbritannien) forscht an einer Therapie bestimmter Herzkreislauf­erkrankungen mithilfe von Stickstoffmonoxid speichernden, hochporösen Materialien.

- Prof. Dr. Miguel Soares (Portugal) untersucht die Rolle von Stickstoff- und Kohlenmonoxid bei der Malaria-- Prof. Dr. Fumito Ichinose (USA) befasst sich mit dem Effekt von Schwefelwasserstoff auf das Herz-Kreislauf-System.

- Dr. Hagir Suliman (USA) entwickelt eine Kohlenmonoxid-Inhalationstherapie zum Schutz vor Herzerkrankungen.

- Der Biochemiker und Pharmakologe Dr. Sylvain Doré (USA) untersucht die schützende Wirkung von Kohlenmonoxid auf das Nervensystem bei Schlaganfällen.

- Prof. Dr. Joseph Szurszewski (USA) befasst sich mit der Funktion von Schwefelwasserstoff in Zusammenhang mit entzündlichen Darmerkrankungen.

Linde Gas Therapeutics ist einer der weltweit führenden Hersteller und Anbieter gasförmiger Arzneimittel und zugehöriger Medizinprodukte. Eines der Unternehmensziele ist die Forschung und Entwicklung innovativer Therapiekonzepte für den Einsatz von Gasen in der Medizin. Dafür stellt Linde Gas Therapeutics seit 2003 alle zwei Jahre Fördermittel in Höhe von einer Million US-Dollar für den "Gas Enabled Medical Innovations (GEMI) Fund" zur Verfügung, der gemeinsam mit der Harvard Medical International (Boston/USA) und dem Karolinska Institut (Stockholm/ Schweden) vergeben wird. Über die Vergabe der Forschungsgelder entscheidet der mit international anerkannten Wissenschaftlern besetzte Vorstand des GEMI Fund.

The Linde Group ist ein weltweit führendes Gase- und Engineeringunternehmen, das mit rund 49.000 Mitarbeitern in weltweit über 70 Ländern vertreten ist. Nach der Akquisition der BOC Group plc erzielt das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 12 Mrd. Euro. Die Strategie der Linde Group ist auf ertragsorientiertes Wachstum ausgerichtet. Dabei steht vor allem der gezielte Ausbau des internationalen Geschäfts mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen im Blickpunkt.

Für weitere Informationen:

The Linde Group:
Uwe Wolfinger
Telefon: +49.89 3.57 57-1320
Linde Gas Therapeutics
Dr. Frank Niemann
Telefon: +49.89.370 00-274

Uwe Wolfinger | Hugin directnews
Weitere Informationen:
http://www.linde.com

Weitere Berichte zu: Forschungsfonds GEMI Kohlenmonoxid

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen