Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ankündigung Innovation Award Laser Technology 2008

19.10.2007
Der Erfolg der Lasertechnik kann im Wesentlichen auf die Qualifikation und das Engagement von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern zurückgeführt werden, die einerseits die anwendungsnahe Forschung und Entwicklung vorangetrieben haben und andererseits innovative Ideen in marktfähige Produkte und Verfahren umgesetzt haben.

In diesem Zusammenhang haben der Arbeitskreis Lasertechnik e.V. und das European Laser Institute ELI den Innovation Award Laser Technology ins Leben gerufen http://www.innovation-award-laser-technology.org.

Dieser europäische Forschungspreis wird alle 2 Jahre ausgeschrieben und ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro versehen. Er richtet sich sowohl an Einzelpersonen als auch an Projektgruppen, deren Fähigkeiten und Engagement zu einer herausragenden Innovation auf dem Gebiet der Lasertechnik geführt haben.

Die abgeschlossenen wissenschaftlichen und technologischen Arbeiten befassen sich im Kern mit der Nutzung und Erzeugung von Laserlicht zur Materialbearbeitung und haben zu einem belegbaren wirtschaftlichen Nutzen geführt. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 01.02.2008 eingegangen sein. Die Preisverleihung findet im Umfeld des vom Fraunhofer ILT organisierten International Laser Technology Congress AKL08 http://www.lasercongress.org am 8. Mai 2008 in Aachen statt.

... mehr zu:
»AKL »ELI »Laser

Wettbewerbsfelder

Um eine technischen Entwicklung erfolgreich von der Grundlagenforschung bis zur Serienreife voranzutreiben, ist sowohl viel Erfahrung und Wissen als auch großes Engagement der beteiligten Personen notwendig. Mit dem Innovation Award Laser Technology soll ein besonderes Augenmerk auf den Übergang von der anwendungsnahen Wissenschaft in die betriebliche Praxis gerichtet werden.

Die Arbeitsgebiete reichen von der Entwicklung neuer Laserstrahlquellen und -systeme zur Lasermaterialbearbeitung bis hin zur Qualifizierung innovativer Laserfertigungsverfahren für industrielle Produktionsprozesse. Um der Wettbewerbsidee gerecht zu werden, sollen vor allem jene Persönlichkeiten aus der europäischen Industrie sowie europäischen Hochschulen und Forschungszentren angesprochen werden, die eine innovative lasertechnische Entwicklung vom Stadium der anwendungsnahen Forschung bis hin zur erfolgreichen industriellen Umsetzung gestaltet haben.

Preisgeld und Fellowship
Der Preisträger erhält als Anerkennung ein Preisgeld in Höhe von 10.000,- Euro. Darüber hinaus wird er als AKL-Fellow und ELI-Fellow geehrt. Die Preisverleihung findet im Umfeld des International Laser Technology Congress AKL08 http://www.lasercongress.org am 8. Mai 2008 in Aachen statt.
Jury
Die Auswahl preiswürdiger Kandidaten erfolgt durch eine internationale Jury, die aus Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft besteht:
- Prof. Dr. Friedrich Behr (ThyssenKrupp Steel AG, Dortmund, Deutschland)
- Dipl.-Ing. Ulrich Berners (LBBZ Laser Bearbeitungs- und Beratungszentrum GmbH, Geilenkirchen, Deutschland)
- Abdelkrim Chehaibou (Institut de Soudure, Paris, Frankreich)
- Dr. rer. nat. Christoph Hertzler (TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH, Ditzingen, Deutschland)
- Dr. Paul Hilton (TWI, Cambridge, England)
- Dipl.-Ing. Volker Krause (Laserline Gesellschaft für Entwicklung und Vertrieb von Diodenlasern GmbH, Mülheim-Kärlich, Deutschland)
- Prof. Dr. Veli Kujanpää (Lappeenranta University of Technology, Lappeenranta, Finnland)
- Prof. José Luis Ocana (Centro Láser U.P.M., Madrid, Spanien)
- Prof. Dr. Reinhart Poprawe M.A. (Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, Aachen, Deutschland)

- Dr. Francois De Schutter (Lasercentrum Vlaanderen, Mol, Belgien)

Bewertungskriterien
Für die Bewertung der Arbeiten werden vorrangig folgende Kriterien verwendet:
- realisierter wirtschaftlicher Nutzen
- Innovationshöhe der realisierten Laserstrahlquellen, Laserfertigungsverfahren oder Lasersysteme
- wissenschaftlich / technologische Qualität der durchgeführten Arbeiten
- technologische Kreativität der verantwortlichen Einzelperson oder der Projektgruppe

- Grad der Einbindung des Antragstellers in den gesamten Innovationsprozess

Einreichung der Bewerbungsunterlagen
Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig in englischer Sprache per email an folgende Adresse zu senden:

award@innovation-award-laser.org

Rückfragen zur Bewerbung beantworten:
beim Arbeitskreis Lasertechnik e.V.: Dipl.-Phys. Axel Bauer, Geschäftsführer AKL e.V.

beim European Laser Institute: Dr. Stefan Kaierle, ELI Präsident

Anschrift
Innovation Award Laser Technology 2008
c/o Arbeitskreis Lasertechnik e.V. / European Laser Institute
Steinbachstrasse 15
52074 Aachen, Deutschland
Tel: +49 (0) 241/ 8906-122
Fax: +49 (0) 241/ 8906-112
Bewerbungsschluss
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 01.02.2008 eingegangen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Informationen and Antragsunterlagen

http://www.innovation-award-laser.org

Preisverleihende Gesellschaften

Arbeitskreis Lasertechnik AKL e.V.
Im Arbeitskreis Lasertechnik AKL e.V. haben sich im Jahr 1990 Firmen und Einzelpersonen zusammengeschlossen, um durch Erfahrungsaustausch und Öffentlichkeitsarbeit die Verbreitung der Lasertechnik in der Wirtschaft sowie den wissenschaftlichen Gedankenaustausch zu fördern.

Der Innovation Award Laser Technology soll Spitzenleistungen der angewandten Forschung sowie herausragende Innovationen im Bereich Lasertechnik würdigen und deren Gestalter auszeichnen. Im Jahr 2007 engagieren sich rund 80 Mitglieder aktiv im Netzwerk der Laser-Experten und -Enthusiasten.

Der AKL e.V. informiert über lasertechnische Innovationen, organisiert Tagungen und Seminare, erstellt Lehrmittel zur Lasertechnik, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und berät Industrie und Wissenschaft in lasertechnischen Fragestellungen.

Weitere Informationen unter: http://www.akl-ev.de

European Laser Institute ELI e.V.
Optical technology is taking an increasing hold on all domains of industry and science. Europe already possesses a strong position in this field by virtue of its numerous experts and excellent research and development facilities. Nevertheless, it has been realized that there is an urgent need to link the existing sources of know-how and expertise, and to enhance the performance of joint research activities.

Consequently, the European Laser Institute (ELI) has created an efficient platform bringing together the necessary competence and knowledge on optical technologies. By promoting technology transfer within Europe, ELI aims to enhance the international lead of European industry and research in the field of laser technology and photonics. By working in close collaboration with existing national and international organizations, the ELI network of industrial and academic research institutions helps to influence R&D policy on a national and European level.

Axel Bauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.europeanlaserinstitute.org
http://www.innovation-award-laser.org

Weitere Berichte zu: AKL ELI Laser

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise