Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Preise für trinkende Pflanzen und die Kommandozentrale Gehirn

17.10.2007
Albert-Ludwigs-Universität erhält Anerkennungspreise der Landesstiftung Baden-Württemberg

Professor Dr. Thomas Speck, Direktor des Botanischen Gartens und Lehrstuhlinhaber am Biologischen Institut der Universität Freiburg, seine Gattin Dr. Olga Speck und Frau Dr. Friederike Gallenmüller, ebenfalls vom Biologischen Institut, waren beim Wettbewerb "ExpoNaTe" der Landesstiftung Baden-Württemberg erfolgreich.

Die Forscher bekamen für sein Projekt "Wasserleitfähigkeit bei Holzpflanzen" den mit 3000 Euro dotierten Anerkennungspreis. Anhand eines Modells zeigten die Biomechaniker, wie unterschiedlich Nadelbäume, Laubbäume und Lianen Wasser leiten. Dabei kann dieses Experiment vom Kindergarten bis zur Hochschule eingesetzt werden. Ein interaktives Exponat ist in der Ausstellung des Science Houses im Europa Park Rust zu sehen. Das Preisgeld wollen die beiden Wissenschaftler dazu nutzen, das Projekt noch weiter zu verbreiten.

Ebenfalls Gewinner eines Anerkennungspreises waren Wissenschaftler vom Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience (BCCN) der Albert-Ludwigs-Universität. Sie konzipierten ein Exponat, an dem die Besucher die funktionelle Gliederung der Großhirnrinde nachvollziehen können. Das Modell zeigt, welche Bereiche der Großhirnrinde für welche Hirnfunktion zuständig sind. Das Exponat wurde von Mitgliedern des BCCN konzipiert und vom Wissenschaftsmuseum Science House umgesetzt. Das Exponat ist im Europa-Park Rust in der ständigen Ausstellung des Science House zu sehen.

... mehr zu:
»Exponat

Die Landesstiftung Baden-Württemberg hat den Wettbewerb ExpoNaTe (Exponate aus Naturwissenschaft und Technik) dieses Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben. Bei dem Wettbewerb geht es darum, Kindern und Jugendlichen Naturwissenschaft und Technik spannend und begreifbar zu machen. Die insgesamt acht Preisträger nahmen am 15. Oktober in der Staatsgalerie Stuttgart die Preise entgegen. Unter den Gewinnern sind neben den Projektgruppen der Albert-Ludwigs-Universität noch zwei andere Projekte aus Freiburg und Umgebung.

Kontakt:

Projekt Wasserleitfähigkeit bei Holzpflanzen:
Professor Dr. Thomas Speck
Direktor Botanischer Garten Albert-Ludwigs-Universität
Tel.: 0761/203-2875
Fax: 0761/203-2880
E-Mail: thomas.speck@biologie.uni-freiburg.de
Dr. Olga Speck
Kompetenznetz Biomimetik
Tel: 0761-203-2803
Fax: 0761-203-2804
E-Mail: olga.speck@biologie.uni-freiburg.de
Projekt Hirnfunktionen:
Dr. Simone Cardoso de Oliviera
Bernstein Center for Computational Neurosciences
Albert-Ludwigs-Universität
Tel.: 0761/ 203-9575
Fax: 0761/ 203-9559
E-Mail: cardoso@bccn.uni-freiburg.de

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-freiburg.de/

Weitere Berichte zu: Exponat

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht CES Innovation Award für kombinierte Blick- und Spracheingabe im Auto
23.01.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Innovationen in der Bionik gesucht!
18.01.2018 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher decken die grundsätzliche Limitierung im Schlüsselmaterial für Festkörperbeleuchtung auf

Zum ersten Mal hat eine internationale Forschungsgruppe den Kernmechanismus aufgedeckt, der den Indium(In)-Einbau in Indium-Galliumnitrid ((In, Ga)N)-Dünnschichten begrenzt - dem Schlüsselmaterial für blaue Leuchtdioden (LED). Die Erhöhung des In-Gehalts in InGaN-Dünnschichten ist der übliche Ansatz, die Emission von III-Nitrid-basierten LEDs in Richtung des grünen und roten Bereiches des optischen Spektrums zu verschieben, welcher für die modernen RGB-LEDs notwendig ist. Die neuen Erkenntnisse beantworten die langjährige Forschungsfrage: Warum scheitert dieser klassische Ansatz, wenn wir versuchen, effiziente grüne und rote LEDs auf InGaN-Basis zu gewinnen?

Trotz der Fortschritte auf dem Gebiet der grünen LEDs und Laser gelang es den Forschern nicht, einen höheren Indium-Gehalt als 30% in den Dünnschichten zu...

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Enzym mit überraschender Doppelfunktion

24.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neuartiger hoch-produktiver Prozess für robuste Schichten auf flexiblen Materialien

24.01.2018 | Messenachrichten

Neuartiger Sensor zum Messen der elektrischen Feldstärke

24.01.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics