Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Differenzierte (Internet)Beteiligung für eine differenzierte Zielgruppen!?

10.10.2007
IfR-Internet-Preis 2007: Verleihung an den Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main am 6. November 2007 in Berlin

Ein wesentliches Kriterium für die Auszeichnung mit dem IfR-Internet-Preis ist die Qualität der Öffentlichkeitsbeteiligung mittels Internet. Bevor die Kommunen sich für diese virtuelle Beteiligungsform entscheiden, stellt sich ihnen immer wieder die Frage, wen sie überhaupt mit einer Internetbeteiligung erreichen und ob sich der Aufwand lohnt.

Nach Auskunft des aktuellen (N)ONLINER-Atlas 2007 sind mittlerweile 58,2 Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland online. Diese Onliner verteilen sich jedoch nicht gleichmäßig über die Bevölkerung, sondern sind überwiegend unter 60 Jahren, gebildet und berufstätig. Die unterschiedlichen Nutzungsraten nach Geschlechtern haben sich dagegen in den letzten Jahren einander angenähert.

Häufig wird diese nach Personenmerkmalen differenzierte Nutzung des Internets auch als "digitaler Graben" bezeichnet. Lohnt sich also für eine Kommune der Sprung über diesen "digitalen Graben" - und wie spricht man überhaupt Bürgerinnen und Bürger im Internet an? Wie geht man mit zusätzlichen Anforderungen um, etwa der "Barrierefreiheit" von Plänen und Programmen und/oder Sprachbarrieren (z. B. von Migranten)?

Unterstützt wird die Entscheidungsfindung durch den Gesetzgeber: So ist seit 2005 im Baugesetzbuch die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange über das Internet möglich. Ein weiterer Aspekt ist das am 1. Januar 2006 in Kraft getretene Informationsfreiheitsgesetz. Dieses Gesetz gibt Bürgerinnen und Bürgern einen Rechtsanspruch auf Information und Zugang zu amtlichen Vorgängen in Verwaltungen und sonstigen öffentlichen Stellen. Auch hier bietet das Internet eine Reihe von Vorteilen.

Steht also dem zusätzlichen Aufwand auch ein zusätzlicher Nutzen gegenüber? Welche Erfahrungen haben andere Kommunen bereits gemacht?

Auf diese Fragen will die Tagung "Differenzierte (Internet)Beteiligung für eine differenzierte Gesellschaft!?" eingehen. Darüber hinaus wird während der Tagung ausreichend Zeit zur Diskussion mit Referenten und Tagungsteilnehmern bleiben, sodass ein fundierter fachlicher Austausch möglich ist.

Zielgruppen:
Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtplanung und Stadtentwicklung, insbesondere vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung, Beteiligungsprozesse, Sozialplanung, Regionalplanungsgemeinschaften, Vertreter von Beratungs- und Forschungseinrichtungen.
Ansprechpartner/-in:
Marlen Petukat, petukat@difu.de
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Informationskreis für Raumplanung e.V. (IfR)
PROGRAMM:
09.15 Uhr
Anmeldung
09.30 Uhr
Begrüßung
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann, Leiter des Deutschen Instituts für Urbanistik

Dr.-Ing. Stephan Wilforth, Vorsitzender des Informationskreis für Raumplanung e.V.

09.45 Uhr
Medienübergreifende Bürgerbeteiligung in der Planung
Dr. Oliver Märker, Berlin, zebralog - medienübergreifende dialoge
10.30 Uhr
Tee- und Kaffeepause
11.00 Uhr
Verleihung des IfR-Internet-Preises 2007 an den Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main

Jens Scheller, 1. Beigeordneter des Planungsverbands, Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main

Laudatio: Dr. -Ing. Frank Schröter

11.30 Uhr
Ausgezeichnete Planung im Internet - Das Angebot der Abteilung Planungsmanagement

Dr. Gabriele Bloem, Abteilung Planungsmanagement, Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main

Jens Scheller, 1. Beigeordneter, Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main

12.15 Uhr
... und wer spricht mit uns? - Das Modellprojekt MISS
Rolf Neuhaus, [part-ing rolf neuhaus], Gummersbach
13.00 Uhr
Mittagspause mit Mittagsimbiss
14.30 Uhr
Wer nutzt das Internet - Ergebnisse (N)ONLINER Atlas 2007
Jochen Schöllkopf, TNS Emnid, Bielefeld
15.15 Uhr
Wie sicher ist die Internetkommunikation?
Dr.-Ing. Stephan Wilforth, tetraeder.com, Dortmund
16.00 Uhr
Tee- und Kaffeepause
16.30 Uhr
Planung, barrierefrei im Internet ... geht das überhaupt?
Darius Nikolaus Krupinski, Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. / BIK, Hannover
17.15 Uhr
Kommunikation mit Trägern öffentlicher Belange (TÖB)
Maren Dinter, Fachbereich 3, Bauen / Städtische Betriebe, Stadt Harsewinkel
18.00 Uhr
Ende der Fachtagung
Tagungsort
Ernst-Reuter-Haus, Raum 22
Straße des 17. Juni 112,
D-10623 Berlin
Anmeldung
bitte schriftlich an:
Deutsches Institut für Urbanistik
Marlen Petukat
per Fax 030/39001-116 oder per
E-Mail: petukat@difu.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 50 Personen.
Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2007
Tagungsgegebühr
Die Tagungsgebühr beträgt 140 Euro für alle Mitglieder des Informationskreises für Raumplanung und für alle Mandatsträger und Verwaltungsangehörige von Difu-Zuwenderstädten; für alle übrigen Teilnehmer/innen 240 Euro.

In der Gebühr sind die Getränke, das Mittagessen während der Veranstaltung und die Tagungsunterlagen enthalten. Eventuell anfallende Kosten für eine Unterkunft müssen selbst getragen werden. Nach Erhalt der Anmeldebestätigung und Rechnung ist die Gebühr zu überweisen.

Veranstalter:

Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Straße des 17. Juni 112
D-10623 Berlin
www.difu.de
Informationskreis für Raumplanung (IfR) e.V.
Hansastraße 26-28
D-44137 Dortmund
www.ifr-ev.de

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de
http://www.difu.de/seminare/07difu_ifr.programm.shtml
http://www.ifr-ev.de

Weitere Berichte zu: Ballungsraum IfR-Internet-Preis Raumplanung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Innovationspreis für Klima und Umwelt 2017 ausgeschrieben
23.01.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Personal-Trainer zum Anziehen: Intelligente Trainingskleidung gewinnt Fashion Fusion Award
23.01.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie