Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vier deutsche Firmen für "Emas Award 2007" nominiert

21.09.2007
Die deutschen Nominierungen für den diesjährigen EMAS-Award der Europäischen Kommission stehen fest. In den vier Größenklassen konnten sich demnach folgende Firmen durchsetzen: Als Großunternehmen geht die Siemens AG Medical Solutions (Erlangen) für Deutschland an den Start.

Sie hat ein vorbildliches Recyclingverfahren für Hochleistungsröntgenröhren umgesetzt. Die Galvanotechnik Baum GmbH (Zwönitz) konnte sich unter den mittelgroßen Unternehmen behaupten. Durch Umstellung auf neue Beschichtungsstoffe konnte die Abfallmenge drastisch gesenkt werden.

Als kleine Organisation tritt der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises Darmstadt-Dieburg an. Er hat durch ein konsequentes Marketing die Rückführung des aus Abfällen gewonnenen Komposts in den Wirtschaftskreislauf verbessert. Die Kneissler Brüniertechnik GmbH (Untersiggingen) als Mikrounternehmen überzeugte die nationale Jury durch ein umfassendes integriertes Abfallmanagementsystem.

Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto: "Reduzierung von Abfall". Gesucht werden besonders innovative Leistungen bei der Vermeidung, Verminderung und Verwertung der im Betrieb anfallenden Reststoffe. Es konnten Unternehmen vorgeschlagen werden, die ein Umweltmanagment nach der EMAS-Verordnung der EU betreiben. Die Vorausauscheidungen hatte auch in diesem Jahr der DIHK organisiert.

Die vier Nominierten haben sich gegen insgesamt 19 Konkurrenten durchgesetzt. Sie stellen sich nun dem Votum einer europäischen Jury.

Die Gewinner der vier EMAS-Awards werden am 19. November 2007 in Lissabon im Rahmen einer Festveranstaltung geehrt.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://ec.europa.eu/environment/emas/index_en.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie