Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Preisverleihung beim Wettbewerb "Wirtschaft trifft Wissenschaft"

14.09.2007
Tiefensee: Innovative Ideen für den Wissenstransfer in den neuen Ländern

Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, hat heute in Berlin die Preisverleihung im Innovationswettbewerb "Wirtschaft trifft" Wissenschaft vorgenommen. Dieser Wettbewerb war im Januar 2007 themenoffen als Bestandteil der High-Tech-Strategie der Bundesregierung gestartet worden.

Universitäten und öffentliche Forschungseinrichtungen aus den neuen Bundesländern waren aufgerufen, Projekte einzureichen, die durch neue Kommunikations- und Kooperationsformen oder Netzwerke auf eine Verbesserung des Transfers von Wissen in die Wirtschaft abzielen.

Von den in der ersten Förderrunde eingereichten 157 Projekten hat eine unabhängige Expertenjury 11 Projekte ausgewählt, die als förderwürdig ausgezeichnet wurden.

... mehr zu:
»Innovationsprozess

"Mit dieser Förderinitiative wollen wir neue Ansätze für einen verbesserten Transfer wissenschaftlicher und technischer Innovationen in wirtschaftliche Anwendungen fördern", sagte Tiefensee. Dabei gehe es zum einen darum, neues Wissen schneller in neue Dienstleistungen und Produkte zu überführen, zum anderen können noch nicht am Innovationsprozess beteiligte Unternehmen integriert werden.

Die Förderung wird in Form einer Zuwendung von 250.000 Euro, bei größeren Kooperationsprojekten mit mindesten drei Beteiligten bis zu 500.000 Euro über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren erfolgen. Mit dieser Förderung können Personal und Sachmittel zur Durchführung der Projekte finanziert werden. Bis zum Jahr 2010 stehen insgesamt 23,4 Millionen Euro zur Verfügung. In dieser Zeit sollen die eingereichten Projektideen umgesetzt und ihre nachhaltige Übertragbarkeit auf das ostdeutsche Innovationssystem erprobt werden.

"Ziel des Wettbewerbs ist es, die Position der Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen in den neuen Ländern als 'regionale Anker' in Innovationsprozessen zu stärken. Die Ergebnisse der ersten Wettbewerbsrunde sind vielversprechend und ich bin gespannt, was die Konzeptumsetzung bringen wird. " so Tiefensee.

Im Rahmen der Preisverleihung hat Minister Tiefensee zugleich die zweite Runde in diesem Wettbewerb gestartet, deren Antragsfrist bis zum 15. Dezember 2008 läuft.

Weiterführende Informationen zu den 11 ausgewählten Projekten, zum InnovationsWettbewerb sowie zur 2. Förderrichtlinie finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Projektträgers Jülich unter: www.wirtschaft-trifft-wissenschaft.de

| BMVBS
Weitere Informationen:
http://www.wirtschaft-trifft-wissenschaft.de

Weitere Berichte zu: Innovationsprozess

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Wirtschaftspreis für Forschung in Gesundheitsökonomik
21.08.2017 | Joachim Herz Stiftung

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik