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Initiative "Lasertechnologieintegration in die Fertigungstechnik (LiFt)" wurde in Berlin ausgezeichnet

14.09.2007
Initiative Lasertechnologieintegration in die Fertigungstechnik (LiFt) des Fraunhofer IWS als Sieger des Innovationswettbewerbes "Wirtschaft trifft Wissenschaft" geehrt

Gestern wurde in Berlin die Initiative "Lasertechnologieintegration in die Fertigungstechnik (LiFt)" im Rahmen des Wettbewerbs "Wirtschaft trifft Wissenschaft" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgezeichnet.

Im Rahmen des Innovationswettbewerbs "Wirtschaft trifft Wissenschaft" fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in seiner Eigenschaft als Beauftragter der Bundesregierung für die Angelegenheiten der neuen Länder neue Ansätze für einen verbesserten Transfer wissenschaftlicher und technischer Innovationen in wirtschaftlichen Anwendungen. Ziel des im Frühjahr 2007 ausgelobten Wettbewerbs ist es, das Potenzial von Forschungseinrichtungen noch stärker in gemeinsame Innovationsprozesse mit der Wirtschaft einzubringen (http://www.bmvbs.de/dokumente/-,302.983428/Artikel/dokument.htm).

Das Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) hat sich gemeinsam mit der Hochschule Mittweida und dem ITW e. V. Chemnitz (Institut für innovative Technologien) mit der Initiative Lasertechnologieintegration in die Fertigungstechnik (LiFt) an dem Wettbewerb beteiligt und wurde am heutigen 13. September 2007 in Berlin als eines der Siegervorhaben aus 157 eingereichten Anträgen ausgezeichnet.

Ziel der Initiative LiFt ist der Aufbau einer nachhaltig wirkenden Struktur zum Transfer der wissenschaftlich-technischen Entwicklungen auf dem Gebiet der Laser-Materialbearbeitung in die moderne Fertigung. Im Mittelpunkt der Initiative steht die Zusammenführung der für die Laser-Materialbearbeitung bekannten Technologieentwickler Sachsens sowohl mit den Laserherstellern bzw. Maschinen- und Anlagenbauern als auch mit den Endnutzern in der Produktion. Durch die systematische Nutzung des Potentials der Laser-Materialbearbeitung zur Verkürzung von Prozessketten in der Produktion wird Maschinen- und Anlagenbauern vor allem aus dem sächsischen Raum die Möglichkeit gegeben, ihre Produkte mit einem neuen Alleinstellungsmerkmal technischen Höchststands auszustatten.

Eine besondere und eigenständige Bedeutung innerhalb der neuen Struktur LiFt erlangt der Technologietransfer, da die systematische Integration neuer Technologien in bestehende Fertigungsprozesse erhebliche Anstrengungen auf dem Gebiet der Wissensvermittlung zwischen den Endnutzern, den Technologieentwicklern und den Laser- und Anlagenherstellern erfordert. Mit Blick auf die Absicherung der nötigen Qualifikationen künftiger Maschinenbediener für Bearbeitungszentren mit Laserintegration soll zudem im Rahmen der Initiative LiFt ein berufsbegleitender Pilotkurs für Techniker entwickelt werden.

Auf der Basis von fundierten Marktanalysen und eines gezielten Technologietransfers können im Ergebnis der Initiative LiFt nachhaltig, flächendeckend und systematisch diejenigen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Sachsen identifiziert werden, die mit der Integration der Lasertechnologie in die Fertigungstechnik einen Standortvorteil erzielen können. Darüber hinaus soll eine Struktur aufgebaut werden, die es den projektbeteiligten Technologieentwicklern ermöglicht, den vorrangig sächsischen Unternehmen dauerhaft den Zugang zur Laser-Materialbearbeitung auf breitester Basis zu sichern.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik Dresden
01277 Dresden, Winterbergstr. 28
Internet: http://www.iws.fraunhofer.de
Dr. Anja Techel
Telefon: (0351) 25 83 473
Telefax: (0351) 25 83 410
E-mail: anja.techel@iws.fraunhofer.de
Dr. Ralf Jäckel
Telefon: (0351) 25 83 444
Telefax: (0351) 25 83 300
E-mail: ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de

Dr. Ralf Jaeckel | idw
Weitere Informationen:
http://www.iws.fraunhofer.de

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