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Rekordanmeldung beim Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2008

22.08.2007
Neuerungen im Bewerbungsverfahren ermöglichen Erlass der Teilnehmergebühr / Erste Entscheidung des neuen Jurygremiums

Am 16. und 17. August 2007 traf die vom Bundeswirtschaftsministerium neu berufene Jury erstmalig zur Beratung über die Vergabe des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland 2008 zusammen. Die positive Resonanz der Preisträger vergangener Jahre und die nachhaltige Relevanz der Auszeichnung bei den Konsumenten haben für 2008 zu einer Rekordanmeldung von 1023 Erzeugnissen geführt.

Neben 744 Produkten wurden fast 280 Arbeiten aus dem Kommunikationsdesign nominiert. Da maximal nur 25 Auszeichnungen in Gold und Silber vergeben werden, verfügen die Preisträger über das werthaltigste Differenzierungsmerkmal in einem umkämpften Marktumfeld. Zur Bewerbung um die höchste offizielle Design-Auszeichnung in Deutschland sind ausschließlich Produkte und Kommunikationsleistungen zugelassen, die in den vorangegangenen fünf Jahren bereits national oder international für ihr Design mit einem Preis ausgezeichnet wurden. Bei der Preisverleihung am 8. Februar 2008 zur Eröffnung der internationalen Messe Ambiente in Frankfurt wird auch eine Gestalter-Persönlichkeit geehrt.

Designpreis 2008

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Der Rat für Formgebung vergibt den Designpreis im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie jährlich an Unternehmen und Designer, deren Leistungen sich durch ein hohes Maß an Gestaltungsqualität, Gebrauchswert, ökologischer Qualität und Innovation auszeichnen. Zu den Bewertungskriterien äußerte sich am Rande der Jurysitzung Jurymitglied Roland Heiler, Managing Director des Porsche Design Studios: "Wie auch unseren Vorgängern in der Jury war es uns ein wichtiges Anliegen, die Auswahl- und Entscheidungskriterien mit einem Höchstmaß an Transparenz zu dokumentieren, erläutert Heiler die Preisvergabe. "Da alle 1023 eingesendeten Erzeugnisse bereits Preisträger sind, erfolgt die Abwägung auf einmalig hohem Niveau." Wegen seiner staatlichen Legitimation und des hohen Anforderungsprofils wird der seit 1991 vergebene Designpreis auch als "Preis der Preise" bezeichnet.

Jurymitglied Mirko Borsche (Bureau Mirko Borsche) begrüßt die offizielle Verfahrensneuerung nach der Diskussion um die Teilnehmergebühr bei Designwettbewerben. "Erstmalig können Designer und Designbüros einen Erlass der Teilnehmergebühr beantragen, wenn sie diese aus wirtschaftlichen Gründen nicht aufbringen könnten." Der Designer erachtet dies als einen wichtigen kommunikativen Schritt für größere Chancengleichheit.

Neue Jury

Das auslobende Bundeswirtschaftsministerium hat in die neue Jury namhafte Designer und Designexperten berufen, die für die Seriosität des Wettbewerbs und seine internationale Akzeptanz stehen. Achim Bölstler, Chefdesigner WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG Mirko Borsche, Bureau Mirko Borsche Johannes Erler, Vorstand Factor Design AG Prof. Dieter Gorny, Direktor Kreativwirtschaft der Ruhr 2010 GmbH Dr. Jochen Hahne, Geschäftsführer Wilkhahn Wilkening + Hahne GmbH & Co. KG Roland Heiler, Managing Director Porsche Design GmbH Philip Mainzer, Geschäftsführer e15 Design und Distributions GmbH Nicole Srock-Stanley, Geschäftsführerin dan pearlman markenarchitektur GmbH Hannes Wettstein, Hannes Wettstein AG Moni Wolf, Designdirektorin Motorola Inc.

Verleihung, Katalog und Ausstellung

Der Designpreis 2008 wird am 8. Februar 2008 anlässlich der Eröffnung der internationalen Messe Ambiente in Frankfurt verliehen, es werden ca. 1.000 Gäste erwartet. Zur Verleihung erscheint ein umfangreicher Katalog im Birkhäuser Verlag, darüber hinaus werden alle Gewinner im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Die als Wanderausstellung geplante Präsentation wird im Anschluss an die Preisverleihung eröffnet und ist im kommenden Jahr an mehreren Orten im In- und Ausland zu sehen.

Nicole Vesting | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.designpreis.de

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