Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Finalisten des EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD 2007 stehen fest

20.08.2007
Einer der Höhepunkte der BIOTECHNICA 2007 findet gleich zu Beginn im Rahmen der Eröffnungsfeier am 8. Oktober statt: Die feierliche Verleihung des EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD 2007.

Bereits zum fünften Mal vergibt die Deutsche Messe Hannover diesen Preis an europäische Unternehmen aus Biotechnologie und Life Sciences, die sich durch viel versprechende Produkte und Services sowie damit verknüpfte Konzepte und Geschäftsideen auszeichnen. Ziel des inzwischen mit 100 000 Euro dotierten Preises ist, das Engagement junger Biotech-Unternehmen in Europa zu stärken.

Das Interesse am EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD 2007 war so groß wie nie zuvor. Insgesamt haben sich 27 Biotech-Firmen aus fünf Ländern beworben, darunter erstmals auch aus Großbritannien und Frankreich.

"Wir freuen uns über die wachsende Beteiligung über die Grenzen von Deutschland hinaus. Die von Jahr zu Jahr steigende Bewerberzahl verdeutlicht, dass sich der EUROPEAN BIOTECHNICA AWARD als attraktiver internationaler Wettbewerb etabliert hat", sagt Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe Hannover.

... mehr zu:
»CEO

Die internationale Jury aus hochkarätigen Biotech-Experten hat drei Finalisten aus den eingegangenen Bewerbungen ermittelt. Sie kommen in diesem Jahr aus Dänemark und Großbritannien:

Bavarian Nordic A/S, Kvistgaards, Dänemark

Bavarian Nordic ist ein international führendes Biopharma-Unternehmen, das innovative Impfstoffe zur vorbeugenden Behandlung von Infektionskrankheiten und Krebs entwickelt. Das Unternehmen beschäftigt rund 250 Mitarbeiter. In 2006 erwirtschaftete Bavarian Nordic einen Umsatz von 23,5 Millionen Euro.

Genmab A/S, Kopenhagen, Dänemark

Genmab ist ein internationales Biotechnologie-Unternehmen, das humane Antikörper zur Behandlung schwächender oder auch lebensbedrohlicher Krankheiten herstellt. Das Unternehmen wurde 1999 gegründet und erzielte in 2006 einen Umsatz von 18,2 Millionen Euro.

Genmab beschäftigt 270 Mitarbeiter.

Renovo Group PLc., Manchester, Großbritannien

Renovo ist ein Hersteller von Biopharma-Produkten und Weltmarktführer in der Erforschung der präventiven Behandlung und Reduktion von Narben sowie in der Entwicklung von Medikamenten zur Prävention und Reduktion von Narbenbildung. Renovo wurde 2000 gegründet. Heute hat das britische Unternehmen rund 160 Beschäftigte.

Wesentliche Bewertungskriterien für den Award waren Marktfähigkeit, Marktrelevanz und Marktpräsenz der Produkte und Dienstleistungen sowie ein Erfolg versprechendes Marketingkonzept.

Der Sieger unter den drei Finalisten wird auf der Preisverleihung im Rahmen der Eröffnungsfeier der BIOTECHNICA am 8. Oktober im Convention Center auf dem Messegelände Hannover bekannt gegeben.

Die internationale Jury besteht aus:

- Professor Dr. Peter J. W. Stadler, Geschäftsführer, ARTEMI Pharmaceuticals GmbH, Köln, Deutschland (Vorsitzender)
- Dr. Luca Benatti, Gründer und CEO, Newron Pharmaceuticals SPA, Bresso, Italien
- Professor Dr. Horst Domdey, Vorsitzender BioM, Martinsried, Deutschland
- Professor Dr. Oreste Ghisalba, Novartis Pharma AG, Basel, Schweiz
- Michel Gréco, Impfexperte und ehemaliger Präsident von Aventis Pasteur SA, Paris, Frankreich
- Dr. Karsten Henco, Gründer von Qiagen und Evotec sowie CEO von U3 Pharma AG, Martinsried, München
- Professor. Dr. Karl Kuchler, Leiter Institute of Medical Biochemistry, Universität Wien, Österreich
- Dr. Philippe Pouletty, Gründer und CEO von Truffle Venture sowie
Präsident von France Biotech, Paris, Frankreich
- Professor Dr. Rolf G. Werner, Managing Director Biopharmaceuticals, Boehringer Ingelheim GmbH, Biberach, Deutschland
- Professor Dr. Roland Wolf, Direktor von Science CXR Biosciences
sowie Leiter des Biomedical Research Centre, Universität Dundee,
England
"In der Endauswahl befinden sich drei sehr innovative Biotech-Unternehmen, die Besonderes geleistet haben. Ihr unternehmerisches Engagement bildet nicht nur eine wichtige Grundlage für den weiteren Erfolg der Firmen, sondern trägt auch zu einer wesentlichen Bereicherung der europäischen Biotech-Branche bei. Der Award bietet diesen Unternehmen die Möglichkeit, ihren Weg zur erfolgreichen Umsetzung und Weiterentwicklung innovativer Ideen einer breiten Öffentlichkeit gegenüber sichtbar zu machen", sagt Professor Dr. Peter J. W. Stadler.

Statt wie bislang 40 000 Euro dürfen sich die Finalisten in diesem Jahr den Preis im Wert von 100 000 Euro teilen - davon gehen 20 000 Euro an den Sieger in bar. Zudem winken neben dem Preisgeld ein Messestand auf der BIOTECH CHINA 2008 in Shanghai, ein umfangreiches Beratungspaket von CapGemini, das IPO-Welcome-Paket der Deutschen Börse, Anzeigen in der "European Biotechnology News" und Mitgliedschaften beim europäischen Dachverband für Biotechnologie, EuropaBio. Der Preis wird überreicht von Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission.

Informationen über die Preisträger der vergangenen Jahre sowie zu den Teilnahmebedingungen finden Sie im Internet unter www.biotechnica-award.de

Katharina Siebert | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.biotechnica-award.de

Weitere Berichte zu: CEO

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aufräumen? Nicht ohne Helfer

19.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen

19.10.2017 | Materialwissenschaften

Forscher studieren molekulare Konversion auf einer Zeitskala von wenigen Femtosekunden

19.10.2017 | Physik Astronomie