Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

David und Goliath vereinen Kräfte beim Webfuture Award

14.08.2007
Prominente Größen der E-Commerce-Branche fördern Newcomer

Es ist soweit: Die Jurymitglieder des Webfuture Awards stehen fest. Insgesamt 16 prominente Köpfe aus der E-Commerce-Branche und von bekannten Hamburger Online-Medien konnten für die Jury des Innovationswettbewerbs gewonnen werden.

Mit dem Award prämieren die Initiative Hamburg@work und die Innovationsstiftung Hamburg in diesem Jahr erstmals außergewöhnliche Ideen und Konzepte für die E-Commerce-Branche sowie aus den Bereichen Social Communities und Web 2.0. Der Award ist mit einem Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro dotiert. Die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs wird gefördert durch das RIS Hamburg-Programm (Regionale Innovationsstrategien) der Europäischen Union.

In der ersten Phase des Wettbewerbs werden die eingereichten Bewerbungen von der Jury genau unter die Lupe genommen. "Die E-Commerce-Branche wächst momentan sehr schnell", so Dr. Hans Cornehl, Vorstand der Tipp24 AG und Jurymitglied des Webfuture Award.

"Deshalb bin ich besonders gespannt, welche Ideen die Hamburger Szene zu bieten hat. Die Stadt verfügt gerade in diesem Bereich über ein großes Potenzial und ich erhoffe mir einigen kreativen Output von Gründern und Unternehmen." Auch die anderen Jurymitglieder, unter ihnen Dr. Thomas Schnieders, Direktor der Otto Neue Medien GmbH, Jan Starken, Geschäftsführer von Tchibo sowie Mathias Müller von Blumencron, Chefredakteur von Spiegel Online, blicken dem Wettbewerb mit Spannung entgegen. "Der Webfuture Award bietet allen Teilnehmern die einmalige Möglichkeit, ihre innovativen Konzepte den 'Großen' der Branche vorzustellen und direktes Feedback zu erhalten", so Stephan Esch, CTO der freenet AG und ebenfalls Jurymitglied. "Diese Chance sollte sich keiner hier in Hamburg entgehen lassen."

Richtig spannend wird es dann in der zweiten Runde beim "Business-Idea-Speeddating", denn hier trifft David auf Goliath: Die in der ersten Phase ausgewählten Finalisten müssen innerhalb weniger Minuten die Jurymitglieder einzeln davon überzeugen, dass ihre Idee es wert ist, einen der begehrten Preise zu erhalten. "Ich weiß, wie viel Herzblut und manchmal auch Schweiß und Tränen in der Entwicklung einer guten Idee stecken", sagt Jurymitglied Sven Schmidt, Gründer und Geschäftsführer der selbst noch sehr jungen Shoppingplattform Dealjaeger.de. "Deshalb freue ich mich auf das persönliche Kennenlernen der Wettbewerbsteilnehmer und sehe gerade hier den ausgeprägten Praxisbezug, der den Webfuture Award im Gegensatz zu anderen Innovationswettbewerben so einzigartig macht."

Am Wettbewerb teilnehmen können in Hamburg ansässige Gründer sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf gibt es unter www.hamburg-media.net . Anmeldeschluss ist der 30. September. Die Teilnahme ist kostenfrei und pro Einsender auf ein Konzept beschränkt.

Kurz-Info: Webfuture Award

Der Webfuture Award wird gefördert aus Mitteln des RIS-Programms (Regionale Innovationsstrategien). Hierbei handelt es sich um EU-Mittel zur Durchführung eines regionalen Programms für innovative Maßnahmen. Das Programm RIS Hamburg hat das Ziel, die Innovationsfähigkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen in Hamburg zu verbessern. Mit dem EU-Förderprogramm sollen drei Aktionslinien verfolgt werden:

- Analyse der Innovationsfähigkeit und -hemmnisse ausgewählter
Branchen sowie Durchführung von Pilotprojekten
- Qualifizierung von KMU im Bereich Innovationsmanagement
- Förderung innovativer Kooperationsvorhaben
Über Hamburg@work
Hamburg@work ist die Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation. Sie wird getragen von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Hamburger Unternehmen, die sich im Hamburg@work e.V.

zusammengeschlossen haben. Mit seinen mehr als 2.500 Mitgliedern aus über 650 Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft ist Hamburg@work das bundesweit größte Netzwerk der Branche. Ziel der seit 1997 agierenden Public-Private-Partnership ist es, die exponierte Position der Medienmetropole Hamburg als Standort der Informations- und Kommunikationstechnologien auszubauen und die Unternehmen dieser Branchen zu unterstützen. Dazu bietet Hamburg@work ein breites Leistungsportfolio in den Bereichen Information, Service & Support, Networking & Events und Arbeitskreise. Die Initiative Hamburg@work ist erster Ansprechpartner zu allen Fragen der digitalen Wirtschaft für Unternehmen, Institutionen und Öffentlichkeit in Hamburg. Weitere Informationen und Anträge zur Mitgliedschaft bei Hamburg@work unter www.hamburg-media.net .

Beatrice Föhles | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.hamburg-media.net

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise