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Stuttgart gewinnt Formula Student Germany

13.08.2007
- Rennteam der Universität Stuttgart Sieger in Hockenheim
- 1.200 begeisterte Studierende beim Konstruktionswettbewerb
- Bester Newcomer: Universität Karlsruhe

Die Universität Stuttgart ist Sieger der diesjährigen Formula Student Germany am Hockenheimring. In einem spannenden Finale setzten sich die Schwaben gegen 53 internationale Studententeams durch. Auf den zweiten Platz fuhr der Vorjahressieger die TU Graz. Dritter wurde das Team des Joanneum Graz.

Insgesamt wetteiferten 1.200 Studierende an fünf Tagen in verschiedenen Kategorien um Punkte beim Konstruktionswettbewerb, der vom VDI Verein Deutscher Ingenieure zum zweiten Mal ausgerichtet wurde. Die Nachwuchsingenieure hatten ein Jahr Zeit, einen Rennwagen zu konstruieren und mussten sich vor einer Jury in Disziplinen wie Beschleunigung, Design und Kostenkalkulation bewähren.

Die Stuttgarter legten mit ihrem Boliden eine Strecke von 75 Metern in nur 4,21 Sekunden zurück, fuhren mit 53 Sekunden die schnellste Runde beim Ausdauer-Test und präsentierten ein überragendes Marketingkonzept. Bester Newcomer ist in diesem Jahr die Universität aus Karlsruhe. "Insgesamt haben wir ein weitaus höheres Niveau im Vergleich zum letzten Jahr festgestellt. Die Teams haben professioneller gearbeitet", freut sich Tim Hannig, Vorsitzender des Steering Commitee der Formula Student Germany. Zuspruch bekam der Wettbewerb sogar durch Prominenz. BMW Motorsportchef Dr. Mario Theissen zeigte sich begeistert über das Know How und die Leidenschaft der Studierenden. Der Sportsmanship Award ging an das Team der niederländischen TU aus Delft. In ihrer perfekt eingerichteten Werkstatt fertigten sie Tag und Nacht Ersatzteile, häufig auch für die anderen Teams. Auch das Thema Verbrauch wurde am Hockenheimring bewertet. Den Preis für den "Most Efficient Car" bekam die englische Universität Swansea.

Die Bedeutung der Formula Student Germany spiegelt sich in der breiten Förderung der Wirtschaft wider. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Audi, BMW und Toyota Motorsports, Bosch, Brunel, Mahle, ThyssenKrupp, Dekra, EDAG, Siemens VDO, ZF Group und Solid Works sowie die Initiative SACHEN MACHEN.

Sven Renkel | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de

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