Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Millionenförderung der Helmholtz-Gemeinschaft für das MDC

02.07.2007
Verbesserung der Doktorandenausbildung

Mit insgesamt 5,4 Millionen Euro fördert die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch in den kommenden sechs Jahren eine Helmholtz-Graduiertenschule und ein Helmholtz-Kolleg.

Ziel dieser Projekte, die aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Helmholtz-Präsidenten Prof. Jürgen Mlynek finanziert werden, ist es, Doktoranden eine bessere und strukturierte Ausbildung zu geben. 3,6 Millionen Euro (600 000 Euro pro Jahr) erhält die "Helmholtz Graduate School Molecular Cell Biology" am MDC, 1,8 Millionen Euro (300 000 Euro pro Jahr) werden für die "Helmholtz International Research School in Molecular Neurobiology" am MDC bereit gestellt. Das MDC ist damit die einzige der insgesamt 15 Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft, die in der diesjährigen Bewerbungsrunde zwei Projekte bewilligt bekommen hat.

Beide Helmholtz-Doktorandenprojekte am MDC arbeiten eng mit der Charité - Universitätsmedizin Berlin, der Freien Universität Berlin und dem Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) zusammen. Neben der naturwissenschaftlichen Qualifikation sollen die Doktoranden, die in diese Programme aufgenommen werden, zusätzliche Schlüsselqualifikationen erwerben, die für ihre spätere berufliche Laufbahn wichtig sind, wie zum Beispiel Kommunikation und Zeitmanagement.

Die Helmholtz-Graduiertenschule für Molekulare Zellbiologie baut auf dem bereits seit fünf Jahren bestehenden internationalen PhD-Programm des MDC und der Humboldt-Universität zu Berlin auf. In dieses Programm sind rund ein Drittel der insgesamt 160 Doktoranden des MDC aufgenommen. Koordinator ist der Krebsforscher Prof. Achim Leutz. Er ist auch Sprecher der Helmholtz-Graduiertenschule, die jetzt das Dach für die verschiedenen Doktorandenprogramme bilden soll, um die Strukturen und Qualitätsstandards zu vereinheitlichen.

Sprecher des Helmholtz-Kollegs für Molekulare Neurobiologie ist Prof. Gary Lewin. In dem Helmholtz-Kolleg, in dem 15 Labore des MDC, der Freien Universität und der Charité zu einem Verbund zusammengeschlossen sind, sollen Doktoranden speziell neurobiologische Fragen zur Entwicklung und Funktion des Gehirns mit den neuesten molekulargenetischen Methoden bearbeiten.

Eine Helmholtz-Graduiertenschule erhalten weiter das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig sowie das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg, das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven erhält ein Helmholtz-Kolleg.

Barbara Bachtler
Pressestelle
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 94 06 - 38 96
Fax: +49 (0) 30 94 06 - 38 33
e-mail: presse@mdc-berlin.de

Barbara Bachtler | idw
Weitere Informationen:
http://www.mdc-berlin.de/ueber_das_mdc/presse/index.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise