Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Junge Forscher der Leibniz Universität Hannover mit Carl Pulfrich Preis ausgezeichnet

29.05.2007
Wissenschaftler entwickeln preisgekröntes Verarbeitungssystem von raumbezogenen Daten aus Luft- und Satellitenbildern

Zwei junge Forscher der Leibniz Universität Hannover freuen sich über einen der wichtigsten internationalen Preise im Bereich Photogrammetrie und Fernerkundung. Der Carl Pulfrich Preis 2007 geht an Dr.-Ing. Markus Gerke, der in den vergangenen Jahren am Institut für Photogrammetrie und Geoinformation (IPI) der Leibniz Universität tätig war (heute Assistant Professor am International Institute for Geo-Information Science and Earth Observation in Enschede, Niederlande), sowie an Dipl.-Ing. Sönke Müller vom Institut für Informationsverarbeitung (TNT). Die beiden 33-Jährigen erhalten den mit 7500 US-Dollar dotierten Preis zusammen mit Dr. Andreas Busch vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) in Frankfurt/M.

Die drei Wissenschaftler haben das Projekt WiPKA (Wissensbasierter Photogrammetrisch-Kartographischer Arbeitsplatz) entwickelt. WiPKA erlaubt die automatische Kontrolle und Aktualisierung von raumbezogenen Daten – sogenannten Geodaten – mithilfe von Luft- und Satellitenbildern. Durch WiPKA ist es möglich, diese Arbeiten dreimal schneller zu erledigen als per Hand. Der Praxiseinsatz läuft äußerst erfolgreich: WiPKA wurde von IPI und TNT seit dem Jahr 2000 entwickelt, vor rund drei Jahren beim BKG in Frankfurt installiert und ist dort seitdem erfolgreich im Einsatz.

Die Forscher erhalten den Preis am Dienstag, 29. Mai 2007, um 14 Uhr im Architekturgebäude der Leibniz Universität, Hörsaal C 050, Herrenhäuser Straße 8, 30419 Hannover. Zu der Verleihung, die während der internationalen Tagung „High Resolution Earth Imaging für Geospatial Information“ stattfindet, laden wir Sie herzlich ein. Der Carl Pulfrich Preis wird alle zwei Jahre für herausragende Arbeiten verliehen, die neben theoretischen Erkenntnissen auch zu einem echten Fortschritt in der Praxis geführt haben. Er erinnert an den weltbekannten deutschen Photogrammeter Dr. Carl Pulfrich, der von 1890 bis 1927 als Wissenschaftler bei der Firma Carl Zeiss tätig war. Von 1969 bis 2000 hat das Unternehmen Carl Zeiss den Preis vergeben. Seit der Übernahme der photogrammetrischen Abteilung von Carl Zeiss durch die Firma Intergraph in Huntsville (USA) wird der Carl Pulfrich Preis von Intergraph ausgelobt.

... mehr zu:
»IPI »Photogrammetrie »WiPKA
Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen steht Ihnen Dr.-Ing. Karsten Jacobsen vom Institut für Photogrammetrie und Geoinformation unter Telefon +49 511.762-2485 oder per E-Mail unter jacobsen@ipi.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Berichte zu: IPI Photogrammetrie WiPKA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro
21.02.2018 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2018 für Tübinger Neurowissenschaftler
21.02.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics