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Esther Pogatzki-Zahn erhielt mit 60.000 Euro dotierten Preis

11.05.2007
Insgesamt drei UKM-Mitarbeiter auf der 54. Jahrestagung der DGAI ausgezeichnet

Auf der 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) in Hamburg wurden drei Mitarbeiter der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Universitätsklinikums Münster (UKM) geehrt: Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Hahnenkamp, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am UKM, erhielt den renommierten „August Bier Preis“ der DGAI. In seiner Habilitationsschrift „Alternative Effekte von Lokalanästhetika“ konnte Hahnenkamp zeigen, warum Lokalanästhetikia mehr können, als nur die Schmerzweiterleitung zu blockieren.

Der „Heinrich-Dräger-Preis für Intensivmedizin“ wurde zu zwei gleichen Teilen verliehen. Einer der Preisträger war Priv.-Doz. Dr. med. Martin Westphal, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am UKM, der für seine Publikationssammlung zum Thema „Pathophysiologische Veränderungen und innovative Therapieoptionen bei akutem Lungenschaden“ ausgezeichnet wurde.

Der „Klinisch-Wissenschaftliche Forschungspreis der DGAI“ in Höhe von 60.000 Euro wurde in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem DAC 2007 verliehen. Aus den 14 Bewerbungen wählte die unabhängige Fachjury das klinische Forschungsprojekt von Frau Univ.-Prof. Dr. med. Esther Pogatzki-Zahn, Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des UKM zum Thema „The role of gender and gonadal hormones for chronic, persistent pain after surgery“ aus. Das Projekt untersucht ein bisher wenig beachtetes Phänomen mit bedeutender klinischer Relevanz: die Chronifizierung postoperativer Schmerzen. Der Preis wurde ihr von dem federführenden Mitglied der Jury, Herrn Prof. Dr. Sten Lindahl, dem ehemaligen Vorsitzenden des Nobelpreis-Komitees aus Stockholm, mit den Worten überreicht: „Professor Pogatzki-Zahn hat eine wissenschaftliche Methodik weiterentwickelt, um Mechanismen von chronischen Schmerzen beim Menschen zu untersuchen. Sie verfügt über eindrückliche Kompetenzen auf diesem Gebiet, attestiert durch Publikationen in erstklassigen internationalen Fachzeitschriften.“

Der Kongress wurde vom Präsidenten der DGAI, Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hugo Van Aken, Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des UKM organisiert und stand unter dem Motto „Durch Fakten zur Qualität“. Rund 5000 Teilnehmer besuchten den Kongress am vergangenen Wochenende.

Simone Hoffmann | Universitätsklinikum Münster (UK
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-muenster.de/

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