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Innovative Ideen ausgezeichnet

04.05.2007
Arbeiten aus dem Kommunikationsdesign und aus der Verfahrens- und Umwelttechnik an der Hochschule Konstanz im Rahmen der Intertech Dornbirn (A) mit Preisen bedacht.

Konstanz (ac) Preise für innovative Abschlussarbeiten erhielten Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Konstanz im Rahmen der Technologiemesse Intertech in Dornbirn (A). Den tebo-Umsetzungspreis in Höhe von 4.000 Schweizer Franken erhielt Barbara Sturm, die an der HTWG Konstanz Verfahrens- und Umwelttechnik studiert hat. Einen Lista-Innovationspreis in Höhe von 5.000 Schweizer Franken erhielten Regina Furger und Martin Nagel, die Kommunikationsdesign studiert haben.

Der Lista- Innovationspreis und der tebo-Umsetzungspreis werden jährlich an den Fachhochschulen der Euregio Bodensee für Master- oder Bachelor-Abschlussarbeiten ausgeschrieben. Sie "wollen junge Studierende der Euregio Bodensee motivieren, sich aktiv mit wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Fragen auseinander zu setzen, Neues zu wagen und mit innovativen Ideen die Zukunft mitzugestalten", so die Preisstifter.

Preisträgerin Barbara Sturm absolvierte nach dem Diplomstudium den Masterstudiengang "Umwelt- und Verfahrenstechnik", der von der HTWG, der Züricher Hochschule Winterthur und der Hochschule Weingarten gemeinsam im Rahmen der Internationalen Bodenseehochschule angeboten wird. Den Preis erhielt Barbara Sturm für ihre Masterarbeit über "Regelungsstrategien bei der Trocknung komplexer biologischer Güter". Die Arbeit wurde von Betreuer Professor Werner Hofacker und dem Betreuer aus der Industrie jeweils mit der Note 1,0 bewertet.

Das von ihr entwickelte Trocknungsverfahren, etwa für Obst oder Pilze, ist sparsamer und von kürzerer Dauer als bisherige Verfahren, zudem treten keine thermischen Schädigungen durch Überhitzung auf.
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»Umwelttechnik

Regina Furger und Martin Nagel haben in ihrer Abschlussarbeit ein Orientierungssystem entwickelt, mit dem sich Sehbehinderte im öffentlichen Raum anhand tastbarer Pläne orientieren können: wichtige Verkehrslinien, Bahnhöhe, Flughäfen und Gebäude lassen sich ertasten, eine Legende erklärt die jeweilige Zuordnung in Blindenschrift. Der neue Lösungsansatz am Beispiel der Stadt Konstanz liegt in seiner Einfachheit und guter Unterscheidbarkeit der Formen. Damit verbunden ist ein hoher Wiedererkennungswert. Die nun mit dem Lista-Innovationspreis wurde von den Professoren Michele Baviera und Volker Friedrich aus dem Studiengang Kommunikationsdesign betreut.

Dr. Adrian Ciupuliga | idw
Weitere Informationen:
http://www.htwg-konstanz.de

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