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Auszeichnung für verbesserte Tumordiagnostik

03.05.2007
Essener Radiologe erhält Deutschen Röntgenpreis 2007

Priv.-Doz. Dr. med. Gerald Antoch, Oberarzt im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie des Universitätsklinikums Essen, erhält den ehrenvollen Deutschen Röntgenpreis 2007. Der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis wird einmal jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Radiologie für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der bildgebenden Verfahren vergeben. Verliehen wird er dieses Jahr am 18. Mai im Rahmen des Deutschen Röntgenkongresses in Berlin.

Dr. Antoch wird für seine wissenschaftlichen Untersuchungen zur PET/CT Bildgebung ausgezeichnet. "Bei der PET/CT handelt es sich um ein Kombinationsverfahren aus der Positronen-Emissions-Tomographie, einem nuklearmedizinischen Untersuchungsverfahren und der Computertomographie, einem radiologischen Untersuchungsverfahren" erklärte Dr. Antoch. "Durch die Integration beider Verfahren in einem Gerät ist es möglich, in einem Untersuchungsgang nicht nur die Struktur eines Organs, sondern auch seinen Stoffwechsel darzustellen." Dr. Antoch hat maßgeblich zur Lösung technisch-physikalischer Probleme beigetragen, die bei der Kombination beider Methoden auftraten. Die PET/CT ist damit im Klinikalltag und in der Ganzkörperdiagnostik einsetzbar. "Diese Kombination ist in der Tumordiagnostik von unschätzbarem Wert", erläutert Prof. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie. "So können Tumore besser nachgewiesen werden und die Wirksamkeit einer Tumortherapie kann früher und genauer beurteilt werden. Die Verleihung dieses höchsten Wissenschaftspreises der deutschen Radiologie ist auch eine Anerkennung der Leistungen, die in den letzten Jahren in Essen erbracht wurden."

Die Universitätsklinik Essen besitzt mit dem Westdeutschen Tumorzentrum einen Schwerpunkt bei der Behandlung bösartiger Erkrankungen. So ist es nur konsequent, dass die Installation eines zweiten PET/CT Gerätes in Planung ist. Dr. Antoch betont, dass ein derartiges PET/CT nicht allein durch die Radiologie, sondern nur in Kooperation mit der Klinik für Nuklearmedizin betrieben werden kann. In Essen sei die gute Kooperation zwischen Radiologie und Nuklearmedizin besonders hervorzuheben, was nicht nur eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau sicherstelle, sondern auch die wissenschaftliche Tätigkeit erleichtere.

Nähere Informationen:
PD Dr. med. Gerold Antoch, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, Universitätsklinikum Essen, Tel.: 02 01/7 23- 15 22; gerald.antoch@uni-duisburg-essen.de

Prof. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, Universitätsklinikum Essen, Tel.: 02 01/7 23 - 15 36, m.forsting@uni-due.de

Kristina Gronwald | idw
Weitere Informationen:
http://universitaetsklinikum-essen.de

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