Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entscheidung im bundesweiten Wettbewerb „Austauschprozesse zwischen Hochschule und Wirtschaft“: Uni Lübeck und FH Lübeck

20.04.2007
Gemeinsame Pressemitteilung der Universität zu Lübeck und der Fachhochschule Lübeck

Am 18. April 2007 setzten sich die beiden Lübecker Hochschulen mit jeweils eigenen Beiträgen in der zweiten entscheidenden Runde in Berlin gegen ihre Mitbewerber durch. Das Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft suchten herausragende Ideen für den Wissens- und Technologietransfer zwischen Hochschulen und Wirtschaft.

Ursprünglich hatten sich 85 staatliche und private Hochschulen und Universitäten beworben, von denen 10 zur Endrunde nach Berlin eingeladen wurden. Weitere Preisträger sind die Technische Universität Dresden, die Handelshochschule Leipzig und die Fachhochschule Münster.

Bundesforschungsministerin Brigitte Schavan wird am 10. Mai den mit fünf mal 250.000 Euro dotierten Preis in Stuttgart übergeben. Sie zeigte sich erfreut über Umfang und Tiefe der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen: „Die Konzepte der Preisträger zeigen deutlich, dass beide Seiten durch den wechselseitigen Austausch profitieren. Die Hochschulen erarbeiten wichtige Wissensgrundlagen und eröffnen so neue Innovationspotenziale in der Wirtschaft.

... mehr zu:
»Technologietransfer

Gleichzeitig sichern sie durch eine qualifizierte Ausbildung Nachwuchs für die Unternehmen. Im Gegenzug gibt das in der Wirtschaft vorhandene Know-how Anregungen für die Wissenschaft. Diese Bündelung der Kräfte von Wissenschaft und Wirtschaft ist das Herzstück der Hightech- Strategie für Deutschland.“

Die Jury war beeindruckt von der Bandbreite, Qualität und Originalität aller zehn Wettbewerbsbeiträge. Sie legte bei der Auswahl der fünf Sieger besonderen Wert darauf, dass die Projekte neue und innovative Ideen für den Austausch sichtbar werden lassen, dauerhaft wirksam werden und ein Beispiel für andere Hochschulen zu geben versprechen. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury die Austauschprozesse und das Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung des Wissens- und Technologietransfers der Hochschule.

Einladung zur Pressekonferenz

Die Universität zu Lübeck und die Fachhochschule Lübeck laden zur einer gemeinsamen Pressekonferenz ein, in der sie die preisgekrönten Wettbewerbsbeiträge vorstellen und erläutern.

Montag, 23. April 2007, 10 Uhr
Gemeinsames Gebäude für Informatik und Medizintechnik
Gebäude 64, Nähe Besucherparkplätze Mönkhofer Weg.
Bitte folgen Sie der Beschilderung.)
Kontakt:
Universität zu Lübeckt
Informations- und Pressestelle
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Tel. +49 (0)451 500-3004
Fax +49 (0)451 500-3016
E-Mail: presse@uni-luebeck.de
Fachhochschule Lübeck
Abt. IV – Kommunikation, Kooperation und Marketing
Mönkhofer Weg 239
23562 Lübeck
Tel. +49 (0)451 300-5305
Fax +49 (0)451 300-5470
E-Mail: presse@fh-luebeck.de

Ronald Iden | FH Lübeck
Weitere Informationen:
http://www.fh-luebeck.de

Weitere Berichte zu: Technologietransfer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht »Die Oberfläche 2018« – Fünf Nominierungen gehen in die Endrunde
18.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht DFG fördert Entwicklung innovativer Forschungssoftware an der Universität Bremen
17.05.2018 | Universität Bremen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

Tagung »Anlagenbau und -betrieb der Zukunft«

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Wie Immunzellen Bakterien mit Säure töten

18.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics