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Neue Förderung für Geisteswissenschaften

18.04.2007
1,7 Millionen für Wissenschaftler in Göttingen und Osnabrück

Mit dem erstmals durch das Land Niedersachsen ausgeschriebenen Förderprogramm "Heyne&Gervinus" fördert das Land 2007 fünf Wissenschaftler an den Universitäten Göttingen und Osnabrück mit insgesamt rund 1,7 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem "Niedersächsischen Vorab" der Volkswagenstiftung, die ausschließlich der Forschungsförderung in Niedersachsen entsprechend den Vorschlägen der Landesregierung vorbehalten sind.

"Bereits in der ersten Runde ist es gelungen, junge und viel versprechende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Niedersachsen zu holen. Die neuen Forscherinnen und Forscher vertreten ein breites Spektrum der Geisteswissenschaften: Ihre Schwerpunkte reichen von den Kognitionswissenschaften bis zur Altorientalistik", so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann.

Ziel des Programms ist der Ausbau geisteswissenschaftlicher Forschungsschwerpunkte an den niedersächsischen Hochschulen. Ausgeschrieben sind die so genannten "Heyne-Professuren" und "Gervinus-Fellowships", um junge Wissenschaftler nach Niedersachsen zu berufen und international renommierte Gastwissenschaftler einzuladen.

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"Gerade die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern zeigt, dass eine Hochschule leistungsfähige Forschungseinheiten in allen Fakultäten benötigt, um interdisziplinär arbeiten und im nationalen und internationalen Vergleich bestehen zu können," so Wissenschaftsminister Stratmann.

Das Programm "Heyne&Gervinus" hat eine Gesamtlaufzeit von neun Jahren, jährliche Ausschreibungen finden in den Jahren 2006 bis 2011 statt. Für das Programm stehen insgesamt rund zehn Millionen Euro zur Verfügung. Während der Laufzeit des Programms werden bis zu zehn Heyne-Professuren, bis zu elf Heyne-Juniorprofessuren und bis zu sechs Gervinus-Fellowships gefördert.

Die Gervinus-Fellowships sind benannt nach Georg Gottfried Gervinus (1803 - 1875), der Professor für Geschichte und Literaturgeschichte in Göttingen war. Christian Gottlob Heyne (1729 - 1812) war Professor für alte Sprachen und Geschichte ebenfalls in Göttingen, Bibliothekar und einer der Wegbereiter des Klassizismus in Deutschland und Europa.

Geförderte Projekte finden Sie unter dem Link: http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C35957954_L20.pdf

Meike Ziegenmeier | idw
Weitere Informationen:
http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C35957954_L20.pdf

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