Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rittal ist erster Gewinner des Best Practice Awards „Innovationen für Deutschland“

21.03.2007
Im Rahmen der VDI (Verein Deutscher Ingenieure e.V.) Initiative „Sachen machen“ wurde in einem großen Festakt in der Zentrale der IKB Deutsche Industrie Bank, Düsseldorf, erstmals der Best Practice Award „Innovationen für Deutschland“ vergeben.

Die hochkarätige Jury aus Vertretern der Süddeutsche Zeitung, Wirtschaftswoche, Institut der deutschen Wirtschaft, Deutsche Welle TV und Unicum Verlag, verlieh den außerordentlichen Preis an Rittal in der Kategorie „Innovationen fördern“ für das Projekt „Faszination Zukunft“. Mit einer begeisterten Laudatio übergab Katherina Reiche, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung ihrer Fraktion, den Best Practice Award an Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal.

Herborn, 21. März 2007 – „Sachen machen“, die vom VDI ins Leben gerufene und erste bundesweite Initiative zur Förderung und Stärkung des Technikstandortes Deutschland, hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland innerhalb der nächsten zehn Jahre zum weltweit führenden Technikstandort zu machen. Dazu leistet Rittal als Partner der ersten Stunde neben anderen Unternehmen aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft einen wesentlichen Beitrag und unterstützt aktiv die Ziele der Initiative.

„Es geht uns darum, die Motivation zur Innovation mit ständig neuem Zündstoff für Begeisterung bei unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu fördern“, sagte Norbert Müller in seiner Dankesrede. „Das beziehe ich besonders auf die Begeisterung junger Menschen“, fügte er hinzu. Norbert Müller machte deutlich, dass für Rittal schon immer erste Priorität war, mit eigenen Initiativen Erfolge zu sichern und neue zu schaffen. Dies hat er nachdrücklich als Erfolgsmodell zur Zukunftssicherung des Standorts Deutschland reklamiert und weniger die allgemein übliche Fixierung auf politische und sonstige Rahmenbedingungen.

... mehr zu:
»VDI

„In erster Linie ist Eigeninitiative gefragt. Das gilt für das Unternehmen als Ganzes und das gilt für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Einzelnen“, erläuterte Norbert Müller. Dazu hat er sehr stark darauf hingewiesen, dass für den geschäftlichen Erfolg Freiräume für Kreativität und die Spielräume zum Experimentieren wichtig sind. „Das sollte sehr Mut machend an junge Menschen weiter vermittelt werden, um beispielsweise gerade dem technischen Nachwuchsmangel entgegen zu wirken“, ergänzte der Rittal Geschäftsführer.

Oliver Koppel vom Institut der Deutschen Wirtschaft erläuterte in seiner Laudatio: „Es braucht innovative Konzepte, um die zahlreich vorhandenen Ideen in konkrete Produkte und Lösungen zu überführen.“ Genau hier setze die Plattform „Faszination Zukunft“ an. Unter diesem Namen werden bei Rittal in Sonderausstellungen bei großen IT- und Industriemessen neueste Produkte und Lösungskonzepte bereits im Ideenstadium mit dem Kunden diskutiert. Eine umfangreiche Internet-Plattform bietet weitergehende Informationen und Hintergründe und stellt damit ein permanentes Diskussionsforum dar. „So sind innerhalb kurzer Zeit aus Ideen Innovationen und daraus marktfähige und zukunftsweisende Produkte entstanden“, fügt Oliver Koppel hinzu.

„Diesen Preis sehen wir auch als Herausforderung den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen und so die Innovationskraft Deutschlands zu stärken“, betont Norbert Müller, Vorsitzender der Rittal Geschäftsführung.

Neben Rittal erhielt die Deutsche Telekom Stiftung in der Kategorie „Nachwuchs begeistern“ einen Best Practice Award, den der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom Stiftung und frühere Außenminister Dr. Klaus Kinkel entgegennahm. Er ließ sich nicht nehmen, in seinem Beitrag die in der Geschichte Rittals dokumentierten Innovationsleistungen besonders zu würdigen: „Ich habe die Unternehmensgeschichte kürzlich mit Spannung gelesen. Ich war beeindruckt.“

Im Rahmen des Jahresauftakts lobte auch Dr. Willi Fuchs die Projekte der beiden Partner. Der Sprecher der Initiative „Sachen machen“ und Direktor des VDI sagte: „Das außergewöhnliche Engagement und die konsequente Verfolgung der Ziele der Initiative bringt uns auf dem Weg zur Technologieführerschaft 2015 ein weiteres Stück näher“.

Die Preisträger Rittal und Deutsche Telekom Stiftung überzeugten die Jury unter anderem durch messbare Erfolge, das Erreichen der Zielgruppe, Kontinuität und Kreativität.

Auch auf der Hannover Messe vom 16. bis 20. April 2007 wird es auf der Rittal-Sonderausstellungsfläche „Faszination Zukunft“ wieder spannende Einblicke in aktuelle Innovationsthemen geben.

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de

Weitere Berichte zu: VDI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Verleihung GreenTec Awards 2018 – Kategorie »Energie« am 24. April 2018 auf der Hannover Messe
23.04.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht 31,5 Millionen Euro für Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg (InnBW)
20.04.2018 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fraunhofer ISE und teamtechnik bringen leitfähiges Kleben für Siliciumsolarzellen zu Industriereife

Das Kleben der Zellverbinder von Hocheffizienz-Solarzellen im industriellen Maßstab ist laut dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem Anlagenhersteller teamtechnik marktreif. Als Ergebnis des gemeinsamen Forschungsprojekts »KleVer« ist die Klebetechnologie inzwischen so weit ausgereift, dass sie als alternative Verschaltungstechnologie zum weit verbreiteten Weichlöten angewendet werden kann. Durch die im Vergleich zum Löten wesentlich niedrigeren Prozesstemperaturen können vor allem temperatursensitive Hocheffizienzzellen schonend und materialsparend verschaltet werden.

Dabei ist der Durchsatz in der industriellen Produktion nur geringfügig niedriger als beim Verlöten der Zellen. Die Zuverlässigkeit der Klebeverbindung wurde...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: Innovatives 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), wie Astronauten in Zukunft Werkzeug oder Ersatzteile per 3D-Druck in der Schwerelosigkeit selbst herstellen können. So können Gewicht und damit auch Transportkosten für Weltraummissionen deutlich reduziert werden. Besucherinnen und Besucher können das innovative additive Fertigungsverfahren auf der Messe live erleben.

Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit heißt das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Pulverschichten und selektivem...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: innovative 3D printing method for space flight

At the Hannover Messe 2018, the Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM) will show how, in the future, astronauts could produce their own tools or spare parts in zero gravity using 3D printing. This will reduce, weight and transport costs for space missions. Visitors can experience the innovative additive manufacturing process live at the fair.

Powder-based additive manufacturing in zero gravity is the name of the project in which a component is produced by applying metallic powder layers and then...

Im Focus: IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge

Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren...

Im Focus: Moleküle brillant beleuchtet

Physiker des Labors für Attosekundenphysik, der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik haben eine leistungsstarke Lichtquelle entwickelt, die ultrakurze Pulse über einen Großteil des mittleren Infrarot-Wellenlängenbereichs generiert. Die Wissenschaftler versprechen sich von dieser Technologie eine Vielzahl von Anwendungen, unter anderem im Bereich der Krebsfrüherkennung.

Moleküle sind die Grundelemente des Lebens. Auch wir Menschen bestehen aus ihnen. Sie steuern unseren Biorhythmus, zeigen aber auch an, wenn dieser erkrankt...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

infernum-Tag 2018: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

24.04.2018 | Veranstaltungen

Fraunhofer eröffnet Community zur Entwicklung von Anwendungen und Technologien für die Industrie 4.0

23.04.2018 | Veranstaltungen

Mars Sample Return – Wann kommen die ersten Gesteinsproben vom Roten Planeten?

23.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer Impfstoff-Kandidat gegen Malaria erfolgreich in erster klinischer Studie untersucht

25.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Erkheimer Ökohaus-Pionier eröffnet neues Musterhaus „Heimat 4.0“

25.04.2018 | Architektur Bauwesen

Fraunhofer ISE und teamtechnik bringen leitfähiges Kleben für Siliciumsolarzellen zu Industriereife

25.04.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics