Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tübinger Internet-Professoren unter den Top 20 Europas - Tsunami-Warnsystem von EU-Experten ausgezeichnet

19.02.2007
Das Tsunami-Alarmsystem für Mobiltelefone, entwickelt von dem Tübinger Unternehmen A3M, ist mit dem Europäischen ICT-Preis ausgezeichnet worden. Dies gab die Euro-CASE, ein Zusammenschluss von 18 internationalen wissenschaftlichen Akademien Europas, heute in Paris bekannt. Unter mehr als 450 Kandidaten aus 30 Ländern schafften es die Schwaben mit ihrem „Tsunami-Alarmsystem für Jedermann“ unter die besten 20 und sind somit für den Grand Prize, dotiert mit 200.000 Euro, nominiert.
Mit dem von der Europäischen Kommission finanzierten ICT-Preis (Information and Communications Technology Prize) werden Unternehmen ausgezeichnet, welche innovative Produkte mit großem Marktpotenzial im IT-Bereich entwickeln. Und dazu zählt nach Ansicht der Jury auch das Tsunami-Alarmsystem, entwickelt von den Professoren Wolfram Reiners und Eduard Heindl, welches Millionen Menschen an den Küsten der Welt vor Schaden schützen kann.

Das Prinzip dieses Warnsystems ist einfach, kann aber im Ernstfall Leben retten: Weltweit messen seismische Sensoren das Beben der Erdkugel, Druck- und Geschwindigkeitssensoren in den Ozeanen erfassen schnelle Veränderungen von Wassermassen im Meer. Im Gefahrenfall setzen diese Frühwarnsysteme erste Warnmeldungen ab, die durch das deutsche Tsunami-Alarmsystem erfasst und ausgewertet werden. Durch einen Alarm auf ihrem Handy werden die registrierten Nutzer an ihrem angegebenen Aufenthaltsort zeitnah vor einer nahenden Naturkatastrophe gewarnt.

Touristen, Geschäftsreisende, Küstenanwohner oder Mitarbeiter von Unternehmen, die in bedrohten Regionen arbeiten, können das Tsunami-Alarmsystem unter Angabe ihrer Mobiltelefonnummer auf der Webseite http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?rurl=http://www.tsunami-alarm-system.com/ abonnieren. Damit ist die Benachrichtigung aktiviert, ohne dass etwas installiert oder herunter geladen werden muss. Trotz der hoch entwickelten Technologie, welche dem Rettungssystem zugrunde liegt, ist es für den Nutzer sehr einfach zu bedienen. Zudem löst der SMS-Dienst auch das Problem der so genannten „letzten Meile“: der Frage also, wie eine Warnmeldung von weit entfernten Meldestationen innerhalb von wenigen Minuten die Bevölkerung an Land erreicht.

Dies dürften einige der Gründe sein, warum die Euro-CASE die Innovation von A3M aus mehr als 450 Bewerbungen aus ganz Europa auswählte. Von den 20 Besten stammen übrigens sechs weitere aus Deutschland; sie können sich schon jetzt über ein Preisgeld von 5.000 Euro sowie die Teilnahme an der CeBIT in Hannover freuen. Dort werden noch einmal alle Endrundenteilnehmer vorgestellt, bevor dann am 16. März die drei Hauptpreise, dotiert jeweils mit 200.000 Euro, vergeben werden.

Über das Tsunami-Alarmsystem:
Das Tsunami-Alarmsystem wurde im Dezember 2004 ins Leben gerufen. Unter dem Eindruck der verheerenden Zerstörungen nach der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean entstand bei den beiden deutschen Professoren Eduard Heindl und Wolfram Reiners der Wunsch, moderne Informationstechnologie einzusetzen, um Menschen vor einem ähnlichen Ereignis rechtzeitig warnen zu können. Menschenleben und Eigentum sollen so in Zukunft geschützt werden können. Hierzu müssen viele Systeme zuverlässig zusammenspielen. Die technischen Details des Tsunami-Alarmsystems sind zum Patent beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. Das Tsunami-Alarmsystem wird betrieben vom Tsunami Institute der A3M AG mit Sitz in Tübingen. Vorstandsmitglieder sind Prof. Eduard Heindl, Prof. Wolfram Reiners und Dr. Andreas Koch, Aufsichtsratsvorsitzender ist Prof. Hanns Ruder.

Weitere Informationen:
A3M AG, Prof. Eduard Heindl, Prof. Dr. Wolfram Reiners,
Hintere Grabenstr. 30,
72070 Tübingen,
Tel.: 07071 97559-45,
Fax: 07071 97559-59,
E-Mail: info@tsunami-as.com
Internet: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?rurl=http://www.tsunami-alarm-system.com/

Pressekontakt:
Konzept PR GmbH, Jürgen Gocke,
Karolinenstr. 21,
86150 Augsburg,
Tel.: 0821 - 343 00 - 0,
Fax: 0821 - 343 00 - 77,
E-Mail: j.gocke@konzept-pr.de
Internet: http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?rurl=http://www.konzept-pr.de/

Jürgen Gocke | pressrelations
Weitere Informationen:
http://www.pressrelations.de/new/standard/dereferrer.cfm?rurl=http://www.tsunami-alarm-system.com/

Weitere Berichte zu: ICT-Preis Patent Tsunami-Alarmsystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

nachricht Förderung Technologietransfer im technologischen Ressourcenschutz mit über 500.000 Euro
20.04.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Im Focus: Tief im Inneren von M87

Die Galaxie M87 enthält ein supermassereiches Schwarzes Loch von sechs Milliarden Sonnenmassen im Zentrum. Ihr leuchtkräftiger Jet dominiert das beobachtete Spektrum über einen Frequenzbereich von 10 Größenordnungen. Aufgrund ihrer Nähe, des ausgeprägten Jets und des sehr massereichen Schwarzen Lochs stellt M87 ein ideales Laboratorium dar, um die Entstehung, Beschleunigung und Bündelung der Materie in relativistischen Jets zu erforschen. Ein Forscherteam unter der Leitung von Silke Britzen vom MPIfR Bonn liefert Hinweise für die Verbindung von Akkretionsscheibe und Jet von M87 durch turbulente Prozesse und damit neue Erkenntnisse für das Problem des Ursprungs von astrophysikalischen Jets.

Supermassereiche Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien sind eines der rätselhaftesten Phänomene in der modernen Astrophysik. Ihr gewaltiger...

Im Focus: Deep inside Galaxy M87

The nearby, giant radio galaxy M87 hosts a supermassive black hole (BH) and is well-known for its bright jet dominating the spectrum over ten orders of magnitude in frequency. Due to its proximity, jet prominence, and the large black hole mass, M87 is the best laboratory for investigating the formation, acceleration, and collimation of relativistic jets. A research team led by Silke Britzen from the Max Planck Institute for Radio Astronomy in Bonn, Germany, has found strong indication for turbulent processes connecting the accretion disk and the jet of that galaxy providing insights into the longstanding problem of the origin of astrophysical jets.

Supermassive black holes form some of the most enigmatic phenomena in astrophysics. Their enormous energy output is supposed to be generated by the...

Im Focus: Neu entdeckter Exoplanet könnte bester Kandidat für die Suche nach Leben sein

Supererde in bewohnbarer Zone um aktivitätsschwachen roten Zwergstern gefunden

Ein Exoplanet, der 40 Lichtjahre von der Erde entfernt einen roten Zwergstern umkreist, könnte in naher Zukunft der beste Ort sein, um außerhalb des...

Im Focus: Resistiver Schaltmechanismus aufgeklärt

Sie erlauben energiesparendes Schalten innerhalb von Nanosekunden, und die gespeicherten Informationen bleiben auf Dauer erhalten: ReRAM-Speicher gelten als Hoffnungsträger für die Datenspeicher der Zukunft.

Wie ReRAM-Zellen genau funktionieren, ist jedoch bisher nicht vollständig verstanden. Insbesondere die Details der ablaufenden chemischen Reaktionen geben den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

Baukultur: Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte

21.04.2017 | Veranstaltungen

Licht - ein Werkzeug für die Laborbranche

20.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligenter Werkstattwagen unterstützt Mensch in der Produktion

21.04.2017 | HANNOVER MESSE

Forschungszentrum Jülich auf der Hannover Messe 2017

21.04.2017 | HANNOVER MESSE

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten