Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jährlich mehrere Stipendien

15.02.2007
Deutscher Akademischer Austausch Dienst nimmt Hohenheimer Master-Studiengang Agricultural Economics in internationales Förderprogramm auf

335 Bewerber in den ersten zwei Jahren machen es deutlich: Der 2004 konzipierte Studiengang Agricultural Economics ist ein voller Erfolg. Jetzt hat auch der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) den englischsprachigen Master-Studiengang der Universität Hohenheim als "besonders zukunftsfähig" und "unmittelbar förderungsfähig und -würdig" beurteilt.

Im Rahmen seines Förderprogramms "Aufbaustudiengänge mit entwicklungsländerbezogener Thematik" bewilligt er Agricultural Economics deshalb längerfristig eine Anzahl von Stipendien. Obwohl diese Stipendien für erstklassige Kandidaten aus Entwicklungsländern vorgesehen sind, richtet sich der Studiengang auch an deutsche Studierende mit internationaler Ausrichtung.

Interessierte können sich bis 15. Juli 2007 zum Wintersemester 2007/2008 bewerben.

... mehr zu:
»DAAD »Stipendium

Als einmalig lobte der DAAD die Ausrichtung des Hohenheimer Studiengangs für neue internationale Berufsbilder, in denen dringend qualifizierter Nachwuchs gesucht werde. So stellt dieser Studiengang vor allem volkswirtschaftliche Aspekte in den Mittelpunkt, wie sie Mitarbeiter von großen internationalen Organisationen wie der UN, der Weltbank, der EU, aber auch Nicht-Regierungs-Organisationen benötigen. "In Anbetracht der gegenwärtigen globalen Entwicklung, insbesondere der Rohstoffmarktentwicklungen, ist dies von großer Bedeutung", so eine DAAD-Sprecherin.

Der Studiengang Agricultural Economics umfasst vier Semester und wird mit dem Master of Science abgeschlossen. Bezeichnend ist ein hoher Praxisbezug, durch den vor allem aktuelle Themen der globalen Entwicklungsdebatte aufgegriffen werden. "Unser Ausbildungsziel sind Agrarökonomen, die das ökonomische Handwerkszeug auf höchstem internationalem Niveau beherrschen und es auf vielfältige politikrelevante Fragen in Agrar-, Ernährungs- sowie Umweltbereichen anwenden können", sagt der Leiter des Studienganges, Prof. Dr. Matin Qaim.

Ein ebenfalls vom DAAD unterstütztes Projekt ist das Tutorenprogramm der Universität Hohenheim. Es wird von den jeweils besten Studenten des vorhergegangenen Semesters geleitet und dient dazu, die Grundkenntnisse und Ausgangsqualifikationen der Studierenden auf den gleichen Stand zu bringen. Diese Förderprogramme tragen weiter zur erfolgreichen Internationalisierung der Universität Hohenheim bei.

Infos zum Studiengang: www.uni-hohenheim.de/agecon

Kontaktadresse (nicht zur Veröffentlichung):
Prof. Dr. Matin Qaim, Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Internationalen Agrarhandel und Welternährungswirtschaft

Tel.: 0711 459-22784, E-Mail: qaim@uni-hohenheim.de

Florian Klebs | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hohenheim.de/agecon
http://www.uni-hohenheim.de/

Weitere Berichte zu: DAAD Stipendium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Virenforschung
13.01.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht International ausgezeichnet! Rittal gewinnt „Cooling Oscar“
20.10.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Feinstaub weckt schlafende Viren in der Lunge

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Energieeffizienter Gebäudebetrieb: Monitoring-Plattform MONDAS identifiziert Einsparpotenzial

16.01.2017 | Messenachrichten

Nervenkrankheit ALS: Mehr als nur ein Motor-Problem im Gehirn?

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie