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4. Peugeot Designwettbewerb - 20-jähriger rumänischer Design-Student auf Platz 1

15.02.2007
  • Mihai Panaitescu aus Rumänien gewinnt mit seiner Studie "Flux"
  • Rekordbeteiligung: 4.029 Entwürfe und 116.000 Stimmabgaben
  • Sieger-Studie steht als 1:1 Concept-Car auf der IAA 2007
  • Mihai Panaitescu aus Rumänien hat mit seinem Entwurf "Flux" den vierten Internet-Designwettbewerb von Peugeot gewonnen, an dem Design-Profis und -Amateure aus aller Welt im Alter ab 14 Jahren teilnehmen konnten. Der 20-jährige, der im italienischen Turin Design studiert, war zugleich der Jüngste der zehn Finalisten im Alter von 20 bis 35 Jahren.


    Mit seiner Studie "Flux" hat Mihai Panaitescu einen kompakten Zweisitzer entworfen, der die für ein variabel einsetzbares Spaßauto geforderten Parameter des jüngsten Peugeot Designwettbewerbs perfekt erfüllt. Sein Ziel: Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer sollen jede Fahrt als reines Vergnügen empfinden, ohne dass die Umwelt über Gebühr belastet wird. Dafür bürgt im Fall dieses klassisch-sportlichen Roadsters ein emissionsfreier und geräuschloser Brennstoffzellenantrieb. Außerdem überzeugt der Entwurf mit hohem Komfort und exzellenter Ergonomie, so dass "Flux" sowohl in der Stadt als auch bei Überlandfahrten eine hervorragende Figur macht.

    Die Sieger-Studie "Flux" hat damit alle Vorgaben der Ausschreibung des Peugeot Designwettbewerbs "La Griffe" perfekt erfüllt, der nach 2000, 2002 und 2004 auch 2006 weltweit für Aufsehen gesorgt hat. P.L.E.A.S.E. innovate! lautete bei der aktuellen Auflage das Motto, wobei "P.L.E.A.S.E." für Pleasurable to drive (Fahrspaß vermittelnd), Lively (lebhaft, spielerisch), Efficient (effizient), Accessible (erschwinglich), Simple (einfach) und Ecological (umweltbewusst) steht. Die Entwürfe sollten darüber hinaus auch in die virtuelle Welt passen, denn der Vorschlag des Siegers wird bis Anfang 2008 erstmals in ein Videospiel – PGR4 (Project Gotham Racing 4) für die Xbox 360® von Microsoft – integriert. Mit seinem kraftvoll-futuristischen Design bietet das Spaßauto "Flux" auch hierfür beste Voraussetzungen.

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    In der Abstimmungsphase durchschnittlich 3.400 Voten pro Tag

    Der in drei Phasen unterteilte Peugeot Designwettbewerb ist bereits zu einem Klassiker herangereift, der weltweit auf große Resonanz bei Hobby- und Profi-Designern sowie bei Internet-Surfern stößt. Nach dem bereits traditionellen Start zum Pariser Automobilsalon 2006 wurden zwischen 6. Oktober und 4. Dezember insgesamt 4.029 Vorschläge auf der Internetseite www.peugeot-concours-design.com eingereicht. Damit konnte das Rekordergebnis der vorangegangenen Ausschreibung (3.800 Entwürfe) nochmals übertroffen werden.

    Nach der anschließenden Präsentation der 30 Finalisten (14. bis 21. Dezember), die von einer Peugeot-Expertenjury aus Vertretern des Peugeot-Designcenters und von Xbox® ausgewählt worden waren, gaben während der dritten Phase (21. Dezember 2006 bis 23. Januar 2007) insgesamt 116.000 Internet-Surfer und Journalisten auf der Internetseite ihre Stimme ab. Pro Tag wurden somit beim vierten Designwettbewerb im Schnitt 3.400 Stimmen registriert. Seit dem 24. Januar sind die Top-10-Entwürfe online.

    Im Vergleich zur vorherigen Ausgabe verdoppelte sich die Webcommunity des Peugeot Designwettbewerbs auf 34.000 Mitglieder. Rund 500.000 Internetnutzer besuchten während der vierten Auflage die Website, über zwei Millionen Seitenzugriffe wurden gezählt.

    China führt bei den Einsendungen vor Frankreich und der Türkei

    Auf dem Genfer Salon (8. bis 18. März) erhält Mihai Panaitescu den mit 6.000 Euro dotierten Designpreis "La Griffe" von Peugeot Markenvorstand Frédéric Saint-Geours. Außerdem wird sein Entwurf auf der IAA 2007 im September als Concept-Car im Maßstab 1:1 im Rampenlicht stehen und als Miniatur-Modellauto aufgelegt werden. Der Zweitplatzierte – der 27-jährige Brasilianer Wesley Saikawa mit seinem Projekt "Njooy" – erhält 3.000, der Drittplatzierte – der 29-jährige Venezolaner Gustavo Ferrero mit "Allscape" – 2.000 Euro Preisgeld.

    Teilnehmer aus 113 Ländern (2004/2005: 107 Länder) machten den vierten Peugeot Designwettbewerb zu einem facettenreichen Spiegelbild der Kulturen, wobei das Durchschnittsalter der Teilnehmer bei 21 Jahren lag. 70 Prozent der Entwürfe stammten von Designern aus Ländern außerhalb Westeuropas, unter denen Staaten aus Mittel- und Osteuropa mit 21 Prozent am stärksten vertreten waren. Aufgeschlüsselt nach Ländern kamen die meisten Einsendungen aus China (525), gefolgt von Frankreich (477) und der Türkei (212). Aus Deutschland wurden 76 Designvorschläge registriert. Auch unter den zehn Finalisten befindet sich ein Entwurf aus Deutschland: Die Studie "E-MOTION" des 23-jährigen Dario Gagula, der in Deutschland lebt und kroatischer Abstammung ist.

    Gordian Heindrichs | Peugeot
    Weitere Informationen:
    http://www.peugeot.com

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