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Eröffnung der Ausstellung "Deutsche Börse Photography Prize 2007" in London

09.02.2007
Die Photographers’ Gallery in London zeigt seit Donnerstag die Werke der vier Finalisten des „Deutsche Börse Photography Prize 2007“. Die vier Künstler sind Philippe Chancel, Anders Petersen, Fiona Tan und Walid Raad/The Atlas Group.

Die Nominierung erfolgte durch eine internationale Academy, 75 Fotografieexperten aus Europa, die von der Photographers’ Gallery eingeladen werden, Künstler für den Preis vorzuschlagen. Die Deutsche Börse ist seit 2005 Hauptsponsor dieser bedeutendsten internationalen Fotoauszeichnung.

Der mit GBP 30.000 dotierte Preis wird am 21. März in der Photographers’ Gallery vergeben. Der Deutsche Börse Photography Prize geht jährlich an einen Fotografen, der im Vorjahr einen entscheidenden Beitrag zur zeitgenössischen Fotografie in Europa leistete.

Die Arbeiten der vier Finalisten sind vom 9. Februar bis 9. April in der Photographers’ Gallery in London zu sehen. Anschließend werden die Werke vom 9. Mai bis 8. Juli im Alten Postfuhramt bei C/O Berlin präsentiert, im September und Oktober in der Neuen Börse in Frankfurt am Main.

Die vier Finalisten:

Philippe Chancel (Frankreich) wurde für seine Ausstellung DPRK nominiert, die der Fotojournalist 2005 in Nordkorea aufgenommen hat. Chancel schafft mit seinen lebhaften Farbfotografien eine Verbindung zwischen Kunst, Dokumentation und Journalismus.

Anders Petersens (Schweden): Bilder seiner Serie "About Gap" and "St Etienne" zeigen die Aufnahmen aus zwei südfranzösischen Städten aus dem Jahr 2005. Petersens Arbeiten haben vor allem Menschen am Rande der Gesellschaft zum Thema, sein Stil ist von einem rauhen Charme und poetischer Traurigkeit geprägt.

Fiona Tan (Indonesien) stellt Werke ihrer Ausstellung "Mirror Maker" vor. Tan kombiniert Fotografie- und Filmelemente und hat dabei immer das menschliche Wesen und seine kulturelle Herkunft im Blickpunkt.

The Atlas Group, ein Projekt von Walid Raad (Libanon), wurde für die Ausstellung "The Atlas Group Projekt" nominiert. Das zwischen 1989 und 2004 entstandene Projekt dokumentiert die zeitgenössische Geschichte Libanons als Foto- und Videomaterial. Dem Zuschauer wird in eindrucksvoller Weise die Entwicklung des Landes aufgezeigt, besonders das Trauma, dass der Bürgerkrieg im Libanon auslöste.

Deutsche Börse Kunstförderung

Das Engagement für Fotokunst ist ein wesentliches Element der Sponsoring-Aktivitäten der Gruppe Deutsche Börse. In der Neuen Börse in Frankfurt-Hausen veranstaltet die Gruppe Deutsche Börse regelmäßig Wechselausstellungen, vornehmlich von jüngeren Fotokünstlern, und fördert darüber hinaus Ausstellungsprojekte internationaler Museen und Institutionen.

Seit 2000 sammelt die Deutsche Börse zeitgenössische Fotografie. Die Art Collection Deutsche Börse umfasst derzeit etwa 600 überwiegend großformatige Arbeiten von 60 internationalen Künstlern. Die Kunstwerke werden an den Hauptstandorten der Gruppe – in Frankfurt, London und Luxemburg – gezeigt. Die Sammlung ist thematisch offen. Zu ihren Motiven zählen sowohl Landschaften, Architektur und Großstadtszenerien als auch Interieurs und Portraits.

Media Relations | Gruppe Deutsche Boerse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

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