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Mit Victory zum Werbe-Sieg

06.02.2007
Der beste Nachwuchs für die Werbebranche in Deutschland kommt nach Ansicht des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen derzeit von der Hochschule Niederrhein in Krefeld und Mönchengladbach.

Zehn Studentinnen und Studenten des Designs und des Marketings wurden beim Wettbewerb um den renommierten GWA Junior Agency Award in Wiesbaden zum besten Team gekürt und gewannen auch noch den Publikumspreis. Sie hatten eine Kampagne für die Sportschuhmarke "Victory" von der Firma Deichmann kreiert.

"Strategisch ausgefeilt, hoch kreativ, überraschend innovativ" lautete das Urteil der hochkarätig besetzten Jury für die Ideen der HN-Studenten. Ganz so wie die Profis in den Agenturen arbeiteten Designer und Betriebswirtschaftler Hand in Hand und bekamen dafür von der Düsseldorfer Agentur GREY Worldwide eine konkrete Aufgabe gestellt: Die Marke Victory ganz neu zu positionieren und vom Wettbewerb abzuheben.

Wie man dabei vorgeht, dafür hatten sie in der Hochschule mit Prof. Richard Jung (Design) und Prof. Dr. Harald Vergossen (Marketing) versierte Coaches mit eigener Agenturerfahrung. Während sich die Mit-Wettbewerber adidas, Nike und Puma nach Auffassung des Teams mit ihrer Kommunikation in einer "Höher-schneller-weiter-Spirale" befänden und sich mit der Vielzahl prominenter Fürsprecher immer stärker vom Leben "normaler" Menschen entfernten, solle Victory auf die Philosophie des "Ent-Schleunigens" setzen.

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In der Kampagne wird die Absurdität unserer Leistungsgesellschaft mit ihrer Hast und Hektik hervorgehoben und gleichzeitig der Entschleunigungs-Gedanke wirkungsvoll inszeniert. "Es geht darum, die wesentlichen Dinge wieder zu entdecken und zu genießen", so ein Student.

Der GWA Junior Agency Wettbewerb gilt als härtester und anspruchvollster Wettbewerb für High Potentials der Werbebranche in Deutschland. Das Team der Hochschule Niederrhein mit dem internen Namen "Schuh-be-Du" hatte zunächst eine Vorentscheidung bei der Agentur GREY in Düsseldorf zu überstehen, bevor es in Wiesbaden gegen sieben Teams von zwölf deutschen Fachhochschulen und Universitäten antrat. Im Finale ließ es unter anderem Konkurrenten von der Zeppelin University Friedrichshafen, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt hinter sich, die ebenfalls von renommierten Agenturen gecoacht wurden.

Rudolf Haupt | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-niederrhein.de/

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