Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nachahmer gesucht: DBU fördert ehrenamtliches Naturschutzengagement

20.12.2006
Bewerbungsschluss für muna-Multiplikationsförderung: 31. Januar – Chance für kleine Initiativen

Nachahmer gesucht! Zum fünften Mal stellt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) einen Extra-Fördertopf von insgesamt 100.000 Euro für kleine Naturschutzprojekte bereit: Noch bis zum 31. Januar können ehrenamtlich im Naturschutz Engagierte bei der weltweit größten Umweltstiftung einen Antrag auf eine so genannte Multiplikationsförderung von jeweils bis zu 2.000 Euro stellen.

Mit diesem Unterstützungsangebot schließt die DBU an den diesjährigen, seit 2001 zusammen mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) ausgelobten Wettbewerb „muna – Mensch und Natur“ (muna) an: „Wir suchen Nachahmer, die mit der muna 2006 ausgezeichneten Ideen in die Breite tragen“, erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. „Kleine ehrenamtliche Initiativen und Vereine möchten wir besonders unterstützen.“ Einzige Vorgabe für Antragsteller: Die zur Förderung eingereichten Vorhaben müssen thematisch einem der fünf muna-Preisträgerprojekte entsprechen.

muna-Multiplikationsförderung: thematische Schwerpunkte

... mehr zu:
»Naturschutz

Der muna-Preis für aktiven Naturschutz zeichnet Privatpersonen und Initiativen aus, die ehrenamtlich und aus eigener Motivation Projekte angestoßen haben, um Lebensräume sowie Pflanzen- und Tierarten zu erhalten. Gewürdigt werden auch Personen, die sich für die Öffentlichkeitsarbeit im Naturschutz stark machen. Die thematischen Schwerpunkte der diesjährigen Preisträger sind die Basis für die aktuelle muna-Multiplikationsförderung: Sie lauten „Förderung von Heidelebensräumen“, „Natur und Landwirtschaft“, „Naturschutz und Umweltbildung zum Thema ‚Naturschutz mit Kindern und Jugendlichen’“, „Naturschutz im urbanen Raum“ und „Förderung der Eulen und deren Lebensräume“.

Bewerbungsschluss: 31. Januar 2007

Wer zu einem dieser genannten Themen eigene Projekte plane, sei aufgerufen, sich bis zum 31. Januar bei der DBU zu bewerben. Besonders angesprochen fühlen sollten sich kleine Gruppen, denn: „2.000 Euro als maximale Fördersumme einer Multiplikationsförderung – insbesondere für kleine Interessengemeinschaften ist das viel Geld“, weiß Brickwedde. „Gerade ihnen fehlen erfahrungsgemäß häufig die finanziellen Mittel, um ihre oft sehr pfiffigen Konzepte umzusetzen. Mit dem Geld aus der muna-Multiplikationsförderung möchten wir ihnen und ihren Ideen helfen.“ Seit dem Jahr 2001 haben über 250 Ehrenamt-Projekte von der DBU-Multiplikationsförderung profitiert, allein beim letzen Durchgang waren es 58.

Informationen und Antragsunterlagen

Alle Informationen und die Antragsunterlagen für die DBU-Multiplikationsförderung stehen im Internet zur Verfügung unter https://www.dbu.de/720.html. Die Formulare können auch per Post angefordert werden im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück (Projektleiter: Dr. Uwe Fuellhaas, Telefon: 0541/96 33-930, Fax: 0541/ 96 33-990, E-Mail: u.fuellhaas@dbu.de).

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 19432/03): Dr. Uwe Fuellhaas, Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU, Telefon: 0541/ 9633-930, Fax: 0541/ 9633-990, E-Mail: u.fuellhaas@dbu.de, https://www.dbu.de/muna

| DBU
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de
http://www.dbu.de/720.html
http://www.dbu.de/muna

Weitere Berichte zu: Naturschutz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie