Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ideen für eine bezahlbare Gesundheit

14.12.2006
Institut für IT im Gesundheitswesen gewinnt Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2007"

Das von Professor Johner geleitete Institut für IT im Gesundheitswesen ist als „Ausgewählter Ort 2007“ ausgezeichnet worden. Dem voraus ging der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, einer Initiative der Bundesregierung und der Wirtschaft. Ausgezeichnet werden Unternehmen, die sich mit Ideenreichtum für Deutschland engagieren und so die Zukunftsfähigkeit des Landes sichern. Am 5. Dezember 2006 wurden die Gewinner in Berlin bekannt gegeben. Das Institut bietet Studiengänge zur Entwicklung und Anwendung von wirtschaftlicher und wirksamer IT im Gesundheitswesen an.

Unter dem Motto "Gesunder Geiz" hatte das Institut für Informationstechnologien im Gesundheitswesen an dem Wettbewerb teilgenommen. "Wir wollen, dass sich die Deutschen auch in Zukunft Gesundheit leisten können", meint dazu der Institutsleiter Professor Christian Johner.

Für Dienstleister und Produkthersteller wird es laut Johner wettbewerbsentscheidend sein, Möglichkeiten der Effizienzsteigerung zu erkennen und wahrzunehmen. Nach seiner Auffassung bietet die Informationstechnologie (IT) Ansätze für genauere Diagnose und wirkungsvollere Therapien bei gleichzeitig niedrigeren Kosten. In der Praxis sähe es nach seiner Beobachtung allerdings anders aus. "In IT-Projekten der Medizin geht häufig viel Geld verloren, weil die notwendigen Kenntnisse fehlen oder weil es an der Kommunikation zwischen Medizin und IT hapert." Um dem entgegen zu wirken bietet Johner in seinem Freiburger Institut nun schon im zweiten Jahr den Masterstudiengang "Informationstechnologien im Gesundheitswesen" an. Das Institut vereint mit seinem Angebot akademische Forschung, neue technologische Errungenschaften und deren praktische Umsetzung. Studierende und Lehrende entwickeln Konzepte, die beispielsweise Mehrfachuntersuchungen überflüssig machen, Medikamentenwechselwirkungen vermeiden und Zusammenhänge zwischen Behandlungsverfahren, medizinischem und ökonomischem Ergebnis erkennen lassen.

In dem deutschlandweiten Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ wurden auch für das Jahr 2007 365 Orte ausgewählt, die sich und ihre Ideen und Innovationen an je einem Tag der Öffentlichkeit präsentieren. Orte können dabei private und öffentliche Institutionen, kulturelle und kirchliche Einrichtungen, soziale Projekte, Unternehmen und wissenschaftliche Forschungszentren sein. „Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Bundespräsident Horst Köhler ist Schirmherr. Ziel der Initiative ist es, im In- und Ausland ein Bild von Deutschland als innovatives, weltoffenes und begeisterungsfähiges Land zu vermitteln.

Das Instituts für Informationstechnologien im Gesundheitswesen zeigt, wie moderne IT-Systeme im Gesundheitswesen effizient entwickelt, betrieben und anwendet werden können. Das Institut zielt auf genauere Diagnose und wirkungsvollere Therapien bei gleichzeitig niedrigeren Kosten.

Kontakt unter:
Institut für Informationstechnologien
im Gesundheitswesen
Prof. Dr. Christian Johner
c/o Calcucare GmbH,
Kaiser-Joseph-Str. 274, D-79098 Freiburg
Tel.: +49 (700) 69 71 26 40
Fax: +49 (700) 69 71 26 49
E-Mail: mail[at]johner-institut.de

Kerstin Boll | PR-Beratung-Boll
Weitere Informationen:
http://www.johner-institut.de

Weitere Berichte zu: Informationstechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie