Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF präsentiert neue Förderinitiative und das Wissenschaftsjahr 2007

12.12.2006
Schavan: "Wir bieten neue Möglichkeiten für die Geisteswissenschaften"

Eine Initiative für mehr Freiraum und ein eigenes Wissenschaftsjahr: Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), will die geisteswissenschaftliche Forschung in Deutschland stärken. Insgesamt stellt das BMBF bis zum Jahr 2009 rund 64 Millionen Euro für die Projektförderung geisteswissenschaftlicher Forschung in Deutschland zur Verfügung.

Anlässlich der Vorstellung des Wissenschaftsjahres 2007 sagte die Ministerin am Dienstag in Berlin: "Wir geben den Geisteswissenschaften einen größeren Spielraum für die Entfaltung ihrer Leistungen und für die Mitwirkung an der Gestaltung der Zukunft." Die Initiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften" soll die geisteswissenschaftliche Forschungslandschaft in Deutschland stärken. "Ziel ist es, Orte für geisteswissenschaftliche Spitzenforschung zu schaffen und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Zeit für die eigene Forschung zu geben", sagte Schavan. Zentrales Element der strukturstärkenden Maßnahmen des BMBF werden Internationale Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung, die als Knotenpunkte europäischer sowie internationaler Netzwerke fungieren.

Der Startschuss zur Initiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften" wird zeitgleich mit dem Beginn des Jahres der Geisteswissenschaften fallen. "Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit" - unter diesem Motto wird das Wissenschaftsjahr 2007 vom BMBF gemeinsam mit der Initiative "Wissenschaft im Dialog" ausgerichtet. "Die Geisteswissenschaften in Deutschland bringen internationale Spitzenleistungen hervor, unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genießen weltweit hohes Ansehen. In unserem Land aber ist die Wahrnehmung der geisteswissenschaftlichen Forschungsleistungen noch immer gering", sagte Schavan. "Das Jahr der Geisteswissenschaften ist für uns Anlass, die Vielfalt und Qualität dieser Wissenschaften einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren."

... mehr zu:
»Geisteswissenschaft

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres sollen Impulse für eine langfristige Stärkung der Geisteswissenschaften gegeben werden, sowohl auf nationaler auch auf internationaler Ebene. Erstmalig wurden durch das Engagement des BMBF geisteswissenschaftliche Themen im 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union aufgenommen. Mit Hilfe von Beratungsangeboten und mehrmonatigen Aufbauphasen werden deutsche Geisteswissenschaftler durch die europäische Forschungslandschaft begleitet. Insbesondere Nachwuchswissenschaftler sollen ermutigt werden, grenzüberschreitende Forschergruppen aufzubauen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Förderinitiative ist die Wechselwirkung zwischen Geistes- und Naturwissenschaften. Hier soll die Kooperation zwischen Natur- bzw. Ingenieurwissenschaften und Geisteswissenschaften in Forschungsverbünden gestärkt werden.

Am 25. Januar 2007 wird das Wissenschaftsjahr 2007 in Berlin offiziell eröffnet. Zusammen mit der Initiative "Wissenschaft im Dialog", zahlreichen geisteswissenschaftlichen Einrichtungen und anderen Partnern werden die Geisteswissenschaften erlebbar: durch Lesungen, Ausstellungen, Wettbewerbe und Publikationen.

Mehr Informationen zum Wissenschaftsjahr 2007 "Die Geisteswissenschaften. ABC der Menschheit" finden Sie unter: http://www.abc-der-menschheit.de/

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/
http://www.abc-der-menschheit.de/

Weitere Berichte zu: Geisteswissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie