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Leibniz-Preis für Potsdamer Geowissenschaftler

07.12.2006
GFZ-Klimaforscher Gerald Haug geehrt

Am heutigen Donnerstag, den 07.12. gibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Träger des renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises bekannt.

Unter den in diesem Jahr ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern befindet sich auch Prof. Dr. Gerald Haug vom GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ). Der Leibniz-Preis ist der höchstdotierte deutsche Förderpreis.

Prof. Haug (38) wird für seine weltweit anerkannten Arbeiten über Klimarekonstruktionen aus geologischen Archiven ausgezeichnet. Er erforscht mit seiner Arbeitsgruppe die Entwicklung des Klimas während der letzten Jahrtausende bis Jahrmillionen. Einer seiner Schwerpunkte ist die Untersuchung des Austausches zwischen Ozean und Atmosphäre, der eine zentrale Rolle in der globalen Klimaentwicklung spielt.

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So gelang ihm der Nachweis für den Grund der Bildung einer Eiskappe auf der Nordhalbkugel vor 2,7 Millionen Jahren. Auch eine Abschätzung des direkten Einflusses des Klimas auf den Lebensraum der Maya in Yucatan wurde durch Gerald Haugs Arbeiten ermöglicht.

Gerald Haug war vor seinem Wechsel nach Potsdam an der ETH Zürich tätig und ist seit 2003 Leiter der Sektion "Klimadynamik und Sedimente" am GeoForschungsZentrum, das zur Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren gehört.

Prof. Rolf Emmermann, Vorstandsvorsitzender des GFZ Potsdam, gratuliert dem Preisträger: "Gerald Haugs Arbeiten zum Klima in der Erdgeschichte tragen wesentlich dazu bei, das heutige Klimageschehen besser zu verstehen. Ich freue mich über diese Auszeichnung für Herrn Haug."

Franz Ossing | GFZ
Weitere Informationen:
http://www.gfz-potsdam.de/news

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