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BITKOM kürt Sieger des Deutschen Internetpreises

06.12.2006
  • Preisträger sind Hightech-Firmen aus Fulda und Reutlingen
  • E-Business immer wichtiger für Unternehmensstrategie
  • Zwei junge Hightech-Unternehmen sind die Sieger des Deutschen Internetpreises 2006: Die Adaptis GmbH aus dem hessischen Fulda und die iPoint-systems GmbH aus dem schwäbischen Reutlingen. Eine unabhängige Jury hat die IT-Dienstleister unter 420 Bewerbern ausgewählt. „Die beiden Gewinner sind absolute Innovatoren“, sagte BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn bei der Preisverleihung.

    Adaptis, Sieger der Kategorie „Mobile Anwendungen“ (www.adaptis.de), hat das Internet und mobile Endgeräte zu einem ortsunabhängigen Zeitwirtschaftssystem kombiniert. Damit lässt sich der Einsatz von Mitarbeitern bei auswärtigen Projekten einfach erfassen. Die Daten können zur Einsatzplanung oder Abrechnung weiter bearbeitet werden.

    In der Kategorie „Unternehmensübergreifendes E-Business“ gewinnt iPoint-systems (www.ipoint.de) mit dem Automotive Agent. Die Software unterstützt Zulieferer der Automobil-Industrie, indem sie selbständig Daten mit den Automobilherstellern abgleicht. So lassen sich Geschäftsprozesse verkürzen und gleichzeitig verbessern.

    ... mehr zu:
    »Unternehmensstrategie
    Die Sieger werden mit einem Preisgeld von je 25.000 Euro belohnt.

    Die Preisverleihung war Teil des 2. Deutschen ITK-Mittelstandstages in Nürnberg. Rund 200 Spitzenvertreter der Branche haben den bundesweiten Kongress gestern besucht, um die Zukunft der digitalen Revolution in den Unternehmen zu diskutieren. Die etwa 45.000 mittelständischen IT- und Telekommunikationsfirmen in Deutschland profitieren derzeit von einer hohen Investitionsbereitschaft ihrer Kunden. „Nicht nur Konzerne, auch kleinere Unternehmen geben mehr Geld für Hightech aus als im Vorjahr“, unterstreicht Bonn.

    Fast drei Viertel der kleinen und mittleren ITK-Unternehmen erwarten für 2007 ein Umsatz-Plus. Das geht aus dem aktuellen Branchenbarometer des BITKOM hervor. Dort geben 73 Prozent der befragten Firmen an, dass sie mit einem Wachstum rechnen. Weitere 26 Prozent gehen von stabilen Umsätzen aus. „Es gibt zurzeit fast keine Pessimisten in Deutschlands Hightech-Mittelstand“, betont BITKOM-Vize Bonn.

    „Maßgeschneiderte digitale Lösungen sind heute unverzichtbar für eine überzeugende Unternehmensstrategie“, so Bonn. An erster Stelle stehe die Zeitersparnis durch ITK-Technologien: 85 Prozent der Firmen haben bei Hightech-Investitionen dieses Ziel, so eine Erhebung des Verbandes. Wichtig seien auch eine bessere Unternehmenskommunikation (81 Prozent) und eine höhere Kundenzufriedenheit (75 Prozent). Immerhin zwei Drittel der Unternehmen setzen auf finanzielle Einsparungen.

    „Die Rolle der IT wird zurzeit neu definiert“, erklärt Bonn. „Sie ist weiterhin Kostensenker, vor allem aber Innovationsträger.“ Besonders für die Kommunikation nach außen seien moderne E-Business-Lösungen immer wichtiger – etwa in Marketing, Service, Logistik und Distribution. „Viele Mittelständler arbeiten dabei am liebsten mit mittelständischen Anbietern zusammen, weil sie flexibel und oft besonders günstig sind.“

    Sponsoren des Mittelstandstages und des Deutschen Internetpreises sind: Datev eG, Deutsche Messe AG, Deutsche Telekom AG, Fujitsu Siemens Computers GmbH, Microsoft Deutschland GmbH, Oracle Deutschland GmbH und PricewaterhouseCoopers AG.

    Ansprechpartner
    Christian Spahr
    Pressesprecher Telekommunikation & Recht
    +49. 30. 27576-112
    Fax +49. 30. 27576-400
    c.spahr@bitkom.org
    Jens Mundhenke
    Referent Mittelstand und Start-ups
    +49. 30. 27576-125
    Fax +49. 30. 27576-139
    j.mundhenke@bitkom.org
    Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. vertritt mehr als 1.000 Unternehmen, davon 800 Direktmitglieder mit etwa 120 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Gerätehersteller, Anbieter von Software, IT-Services, Telekommunikationsdiensten und Content. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.

    Cornelia Kelch | BITKOM
    Weitere Informationen:
    http://www.bitkom.org

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