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Stiftung Industrieforschung schreibt neue Förderprojekte aus / Zukunftsthemen für den Mittelstand

05.12.2006
Drei Themenfelder, die für mittelständische Unternehmen erheblich an Bedeutung gewinnen, stehen im Mittelpunkt der neuen Schwerpunkt-Förderung der Stiftung Industrieforschung: Internet der Dinge, Industrial Design, Innovationsmanagement. Bis zum 31. Januar 2007 können sich Forschungsinstitute mit Projektvorschlägen um Fördermittel bewerben. Bereits zwei Monate später fällt die Entscheidung über die Förderung.

Mit 18 Experten aus der mittelständischen Praxis hat die Stiftung Industrieforschung die neue Projekt-Ausschreibung vorbereitet. "Das Ergebnis sind Forschungsthemen zu drei Schwerpunktbereichen, die für kleine und mittlere Unternehmen ein beträchtliches Erfolgspotenzial haben", berichtet Dr. Wolfgang Lerch, Vorstand der Stiftung Industrieforschung in Köln. Mit der Ausschreibung entsprechender Forschungsprojekte will die Stiftung mittelständischen Firmen rechtzeitig neue Strategien und Werkzeuge zur Verfügung stellen.

Schwerpunktthemen für die Förderung 2007 sind:

Internet der Dinge: Über RFID-Funkchips können künftig Pakete miteinander kommunizieren. Die Einbindung solcher Sendungen in eine weltweite IT-Infrastruktur ("Internet der Dinge") eröffnet der Logistik-Branche immense Marktchancen. Forschungsprojekte sollen RFID-Anwendungen deshalb auch für kleine und mittlere Unternehmen praxistauglich machen. Projektthemen sind beispielsweise: "Neue Konzepte zur Erhöhung der Zuverlässigkeit von RFID-Systemen" oder "Entwicklung eines Verfahrens zur Kosten-Nutzen-Bewertung von RFID-Systemen".

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Industrial Design: Die Verknüpfung von technischer Konstruktion und Marken-Design bietet mittelständischen Maschinenbauern zusätzliche Chancen, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten. Die geförderten Forschungsprojekte sollen Unternehmen aus der Investitionsgüterindustrie helfen, mit Industrial Design-Strategien eine starke Marke aufzubauen. Forschungsbereiche sind beispielsweise: "Entwicklung eines Instrumentariums für die Integration von Konstruktion und Design in der Produktentwicklung" oder "Strategien zur Einbindung externer Partner in Prozesse des Industrial Design".

Innovationsmanagement: Erfolgreiche Innovationen sind wichtige Treiber des Unternehmenserfolgs. Dafür brauchen mittelständische Firmen jedoch verstärkt Methoden und Werkzeuge, die sie bei der Platzierung neuer Produkte am Markt unterstützen. Wichtige Forschungsfelder sind zum Beispiel: "Strategien zur Beschleunigung von Innovationsprozessen" oder "Methoden zur Kundenintegration in den Innovationsprozess".

Forschungsinstitute können sich jetzt mit passenden Projekten um Fördermittel bewerben. Voraussetzung für eine Förderung ist die Einbindung mittelständischer Unternehmen in das Forschungsprojekt. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2007.

Über eine Förderung entscheidet das Kuratorium der Stiftung Industrieforschung am 29. März 2007, so dass die bewilligten Projekte bereits im April 2007 starten können. "Wir wollen, dass mittelständische Unternehmen möglichst frühzeitig über die Forschungsergebnisse verfügen", begründet Stiftungsvorstand Wolfgang Lerch die zügige Bearbeitung der Anträge, "denn nur so haben Firmen die Chance, schnell mit Innovationen am Markt zu sein und sich damit einen Wettbewerbsvorsprung zu sichern."

Die Stiftung Industrieforschung hat bislang mehr als 200 Millionen Euro für praxisnahe Forschungsvorhaben zur Verfügung gestellt. In den vergangenen fünf Jahren wurde von 552 eingereichten Projektanträgen etwa jeder dritte Antrag (204) bewilligt. Die durchschnittliche Fördersumme lag bei knapp 140.000 Euro.

Mehr Informationen zu den geförderten Projektthemen und alle Bewerbungsunterlagen finden Forschungsinstitute unter www.stiftung-industrieforschung.de

Dr. Wolfgang Lerch | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.stiftung-industrieforschung.de

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