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Weniger Tierversuche als Ziel

01.12.2006
Europäische Kommission unterstützt Freiburger Forscher in der Entwicklung alternativer Testmethoden

In europäischen Forschungslaboren werden jährlich Tierversuche an 10,7 Millionen Tiere durchgeführt. Um diese Zahl zu senken, unterstützt die Europäische Kommission 28 europäische Universitäten, Institute, Unternehmen und Organisationen, die an der Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen zum Nachweis allergener Wirkungen forschen. An dem EU-Projekt Sens-it-iv sind auch vier Teilnehmer aus Baden-Württemberg beteiligt, davon drei Forschergruppen aus Freiburg. Die Freiburger Forscher werden von der Europäischen Kommission über fünf Jahre mit 1,26 Millionen Euro gefördert.

Folgende Freiburger Arbeitsgruppen sind an dem Sens-it-iv EU Projekt beteiligt:

Professor Dr. Hans-Ulrich Weltzien, Max Planck Insititut für Immunbiologie, ist als Vice-Coordinator zusammen mit Dr. Erwin Roggen von der Firma Novozymes in Dänemark für die administrative und wissenschaftliche Gesamtkoordination des Projekts verantwortlich. Privat Dozent Dr. Stefan Martin, Gruppenleiter und stellvertretender Leiter der Klinischen Forschergruppe Allergologie an der Hautklinik Freiburg, erforscht Immunologische Mechanismen allergischer Hauterkrankungen. Dr. Christoph Helma ist am Freiburger Zentrum für Datenanalyse und Modellbildung (FDM), Institut für Physik, zuständig für "Data Management" und Bioinformatik. Der vierte Teilnehmer ist Dr. Hermann-Josef Thierse, ehemals am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und der Universität in Freiburg, der jetzt in Mannheim die Forschergruppe Immunologie und Proteomics an der Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Mannheim leitet.

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»Allergenwirkung »Tierversuch

Die in thematisch spezialisierten und vernetzten "Workpackages" organisierten Teilnehmer des EU Projekts erforschen die Grundlagen der Allergenwirkung auf Haut und Lunge. So werden beispielsweise die Ergebnisse des Teams von Dr. Martin über die Allergenwirkung auf die Haut und ihre verschiedenen Zelltypen mit Hilfe der Proteomics Plattform von Dr. Thierse, der auch das "Workpackage Proteomics" leitet, weiter analysiert. Das Datenmanagement wird zentral von Dr. Helma koordiniert, der dann die Ergebnisse integriert und Computer-Modelle zur Identifikation potentieller Allergene für Haut und Lunge entwickelt.

Kontakt:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Weltzien
Vice-Coordinator
Max Planck Insititut für Immunbiologie
E-Mail: weltzien@immunbio.mpg.de

Rudolf-Werner Dreier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-freiburg.de/
http://www.sens-it-iv.eu

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