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Korea: Friedenspreis für Hanns-Seidel-Stiftung

22.11.2006
Verdienste um Wiedervereinigungsbestreben gewürdigt

Für ihre entwicklungspolitische Arbeit in Korea erhält die CSU-nahe Stiftung in diesem Jahr den mit 10.000 US-Dollar dotieren "Gangwon Peace Prize". Er wird von der koreanischen Provinzregierung Gangwon für die nachhaltige Entwicklungsarbeit in der von der Teilung besonders betroffenen Grenzregion verliehen. Dort gelten die Folgen der koreanischen Teilung als besonders augenfällig.

Den Preis nimmt Dr. Rainer Gepperth, Leiter des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit der Hanns-Seidel-Stiftung, entgegen. Er wird von Vizegouverneur Lee Hyung Goo in der Grenzstadt Cheolwon am 22.11.2006 überreicht. Die Hanns-Seidel-Stiftung schafft auf der Basis der deutschen Erfahrungen von Teilung und Wiedervereinigung Perspektiven für die nachhaltige Entwicklung des Grenzraums zwischen Süd- und Nordkorea.

Bei dem Projekt arbeitet die Hanns-Seidel-Stiftung auf koreanischer Seite eng mit dem Landkreis Goseong zusammen, dem einzigen geteilten Landkreis Koreas. Auf deutscher Seite haben u.a. das Sächsische Staatsministerium für Umwelt, Prof. Dr. Peter Jurczek von der Technischen Universität Chemnitz und die Stadt Wernigerode beim Know-how-Transfer mitgewirkt. Der nun zum zweiten Mal verliehene Gangwon Peace Prize ging im letzten Jahr posthum an den zweiten UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld (1953-61). Er wurde ihm für seine Verdienste bei der Freilassung amerikanischer Kriegsgefangener des Koreakrieges verliehen.

Die Hanns-Seidel-Stiftung wird in einem Memorandum of Understanding (MoU) mit der Gangwon Provinz, dem Gangwon Development Research Institute, der Gangwon National Universität sowie der Gangwon Ilbo (regionale Tageszeitung) eine Ausweitung der Zusammenarbeit für Frieden und regionale Entwicklung auf die ganze Provinz vereinbaren. Das Preisgeld fließt mit in dieses Projekt.

Isabel Küfer | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.hss.de

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