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Verleihung des Deutschen Zukunftspreises 2006

21.11.2006
Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation - am 23. November in Berlin

Am 23. November 2006 - kurz vor 20.00 Uhr - ist es in Berlin soweit: Bundespräsident Horst Köhler öffnet den Umschlag der Jury und gibt den Gewinner des Deutschen Zukunftspreises 2006 bekannt. Auch bei der 10. Preisverleihung des Deutschen Zukunftspreises bleibt es spannend bis zur letzten Minute.

Vier Projekte wurden in diesem Jahr von der Jury für die hohe Auszeichnung nominiert. Sie stehen für wissenschaftliche und technologische Spitzenleistungen, die bereits in den Markt eingeführt wurden oder eine erfolgreiche Umsetzung erwarten lassen. Mehr noch: Diese vier Projekte stammen aus Technologie- und Wissenschaftsbereichen in Deutschland, die Innovationstreiber sind und damit wirtschaftliches Wachstum generieren: Die immer intelligentere Automobiltechnologie verbessert Mobilität, optische Präzisionsgeräte und hochkomplexe Werkzeuge ermöglichen neue Erkenntnisse in vielen Wissenschaftsbereichen und medizinischer Fortschritt ist immer mehr das Ergebnis konsequenter interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Die Nominierten des Jahres 2006 sind: Prof. Dr. rer. nat. Stefan W. Hell Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen

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Lichtmikroskopie in ungekannte Schärfe

Dr. rer. nat. Karin Schütze (Sprecherin) Dr. rer. nat. Carsten Hoyer Dr. rer. nat. Yilmaz Niyaz P.A.L.M. Microlaser Technologies, Bernried

Fokussiertes Laserlicht lässt Zellen fliegen - Berührungsfreie Gewinnung biologischer Proben für Forschung und Diagnostik

Dr.-Ing. Jürgen Seekircher (Sprecher) Prof. Dr. Ing. habil. Peter M. Knoll Dipl.-Ing. Manfred Meißner DaimlerChrysler AG, Sindelfingen; Robert Bosch GmbH, Driver Assistent Systems Business Unit, Leonberg

Der Nachtsicht-Assistent - Infrarot-Technik für mehr Fahrsicherheit bei Dunkelheit

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Peter A. Tass (Sprecher) Prof. Dr. med. Volker Sturm Forschungszentrum Jülich in der Helmholtz-Gemeinschaft, Universität zu Köln

Entwicklung eines neuartigen Hirnschrittmachers mit Methoden der statistischen Physik und nichtlinearen Mathematik

Das ZDF berichtet in einer Sondersendung am 23. November 2006, 22.30 Uhr über die Preisverleihung, PHOENIX strahlt die Preisverleihung am 24. November, 17.35 Uhr aus.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.deutscher-zukunftspreis.de

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Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

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Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

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