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Physik-Preise 2007: Max-Planck-Medaille geht in die USA

16.11.2006
Joel L. Lebowitz, Leiter des Center for Mathematical Sciences Research an der US-amerikanischen Rutgers University, erhält im kommenden Jahr mit der Max-Planck-Medaille die höchste Auszeichnung für theoretische Physik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

Der in der ehemaligen Tschechoslowakei geborene Experte für statistische Physik wird für sein Lebenswerk geehrt. Die Stern-Gerlach-Medaille, wichtigste Auszeichnung der DPG für experimentelle Physik, geht an den Festkörperphysiker Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich.

Seine Arbeiten über magnetische Schichtsysteme setzten in den 1990er-Jahren eine Revolution im Bereich der Magnetspeicher in Gang. So beruht die enorme Leistung heutiger Computer-Festplatten maßgeblich auf dem von Peter Grünberg entdeckten Phänomen des "Riesenmagnetowiderstands".

Insgesamt hat die DPG in neun Kategorien 18 Preisträgerinnen und Preisträger benannt, die im nächsten Jahr ausgezeichnet werden. Thematisch geht es dabei unter anderem um Quantenkommunikation, Teilchenphysik und auch um die Plasmabehandlung von Fuß- und Fingernägeln.

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Detaillierte Informationen zu sämtlichen Preisträgern findet man auf der Website der DPG: http://www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2006/dpg-pm-2006-029.html

Dr. Marcus Neitzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.weltderphysik.de/
http://www.pro-physik.de
http://www.dpg-physik.de/dpg/preise/index.html

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