Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundespräsident Köhler überreicht Deutschen Umweltpreis

24.10.2006
Festakt am Sonntag lockt rund 1400 Gäste nach Dresden – 3sat überträgt Preisverleihung live
Träger des Deutschen Umweltpreises 2006 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU): der bayerische Unternehmer Hans G. Huber (64, re.) und der Ökosystemforscher Prof. Dr. Ernst-Detlef Schulze (65) aus Jena. Am Sonntag werden sie in Dresden geehrt.

Dresden. Bundespräsident Horst Köhler wird am Sonntag im Internationalen Congress Center (ICC) Dresden vor 1.400 geladenen Gästen den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) überreichen. Der mit 500.000 Euro höchst dotierte Umweltpreis Europas geht an den bayerischen Unternehmer Hans G. Huber (64) und den Ökosystemforscher Prof. Dr. Ernst-Detlef Schulze (65) aus Jena. Eingebunden ins Programm sind Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt und der DBU-Kuratoriumsvorsitzende, Hubert Weinzierl. Prof. Klaus Töpfer als ehemaliger Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (VN), DBU-Umweltpreisträger und DBU-Jurymitglied ist auch mit von der Partie. Den jüngsten „Wetten dass ...?“-Wettkönig und DBU-Umweltpreisträger, Dr. Georg Winter, wird der Moderator außerdem auf der Bühne begrüßen: Durch die Veranstaltung führt Stefan Schulze-Hausmann (ZDF/3sat). 3sat wird den Festakt im Fernsehen von elf bis 13 Uhr live übertragen.

Zukunftssicherung liegt beiden Umweltpreisträgern am Herzen

Zukunftssicherung liegt beiden Umweltpreisträgern am Herzen: Huber erhält die Auszeichnung der DBU dafür, dass er mit großem Engagement gerade auch in Schwellen- und Entwicklungsländern anwendbare, qualitativ hochwertige und robuste Technologien zur Frischwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung entwickelt und erfolgreich vertreibt. „Als visionärer Unternehmer sucht Huber nach technischen Lösungen der dringenden weltweiten Wasserproblematik. Er sieht Abwasser als Wertstoff und engagiert sich für die Wiederverwertung des wertvollen Guts“, betont DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. „Prof. Schulzes Arbeiten sind wesentliche Mosaiksteine zum Verständnis des Treibhauseffektes. Mit Hilfe des Ökosystemforschers steht Europa an der Spitze der Klimaforschung.“ Als Direktor des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena erforscht Schulze Gründe der globalen Klimaerwärmung. Er startete das weltweit größte Projekt, um die Kohlenstoffbilanz in Europa näher zu berechnen.

... mehr zu:
»Naturschutz »Umweltpreis

Preisträger bei ihrer Arbeit besucht und jeweils einen Film über ihr Wirken gedreht

Damit sich auch Außenstehende ein Bild von den Preisträgern machen können, haben Prof. Töpfer und Prof. Michael Schmidt (Brandenburgische Technische Universität Cottbus) als Mitglieder der unabhängigen Jury die Beiden bei ihrer Arbeit besucht und jeweils einen kleinen Film zum Festakt mitgebracht: In ihren Laudationes fassen sie die herausragenden Leistungen von Hans G. Huber und Prof. Dr. Ernst-Detlev Schulze zusammen.

Umwelttechnik und Naturschutz im Blickpunkt der Gesprächsrunden

Über Umwelttechnik und Naturschutz werden sich auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt und DBU-Kuratoriumsvorsitzender Hubert Weinzierl mit Moderator Schulze-Hausmann unterhalten. Gabriel wird seine Vorstellungen von „ökologischer Industriepolitik“ erläutern. Milbradt wird unter anderem über Umweltbildungszentren in der Sächsischen Schweiz berichten. Und für Weinzierl wird am Sonntag nicht nur Energiesparen ein wichtiges Thema sein. Vor allem über Naturschutz in den osteuropäischen Staaten und über das Nationale Naturerbe wird der Kuratoriumsvorsitzende reden. Nachdem Bundespräsident Horst Köhler die Festrede gehalten hat, wird er die Preise überreichen.

"Semper House Band" und Sächsische Staatskapelle im Musikprogramm

Musikalisch umrahmt wird das Programm von Gunter Emmerlich und der „Semper House Band“. Die Bläser und ersten Solisten der Sächsischen Staatskapelle präsentieren in Dresden „Swing und Dixiland im Frack“. Nach einem Schlusswort von Fritz Brickwedde sind alle Gäste im Foyer des Congress Centers herzlich willkommen: Dort wartet ein großes warmes Büffet auf die Teilnehmer der Preisverleihung.

DBU zeichnet zum 14. Mal mit ihrem höchstdodierten Umweltpreis Europas aus

Die DBU vergibt zum 14. Mal den mit 500.000 Euro höchst dotierten Umweltpreis Europas. Die Osnabrücker Stiftung zeichnet damit Einsatz und Leistungen aus, die entscheidend und in vorbildlicher Weise dazu beitragen, die Umwelt zu schützen. Auch Projekte, die in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen, stehen im Fokus. Die Auszeichnung soll Personen, Unternehmen und Organisationen "anstiften", Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien zu entschärfen. Die DBU hat seit Aufnahme ihrer Fördertätigkeit am 1. März 1991 in über 6.400 innovative Projekte aus Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation und Naturschutz fast 1,2 Milliarden Euro investiert.

| DBU
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de

Weitere Berichte zu: Naturschutz Umweltpreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Rudolf-Virchow-Preis 2017 – wegweisende Forschung zu einer seltenen Form des Hodgkin-Lymphoms
23.06.2017 | Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V.

nachricht Repairon erhält Finanzierung für die Entwicklung künstlicher Herzmuskelgewebe
23.06.2017 | Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften