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Ausschreibung der Otto-Roelen-Medaille 2007 - Auszeichnung für junge Katalyse-Forscher

11.10.2006
Zum sechsten Male wird die DECHEMA im Jahr 2007 die Otto-Roelen-Medaille für hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf verschiedensten Gebieten der homogenen Katalyse vergeben.

Dieser nach dem Entdecker der Hydroformulierung Otto Roelen (1897-1993) benannte Preis, der ursprünglich von der Hoechst AG ins Leben gerufen wurde und seit 1998 von der Celanese AG gestiftet wird, wird verliehen für:

- Neuentwicklungen auf dem Gebiet homogener Katalysatoren
- Grundlegende Arbeiten zur Nutzbarmachung neuer Verfahren der homogenen Katalyse
- Untersuchungen auf dem Gebiet der Reaktionsmechanismen homogen katalysierter Reaktionen sowie kinetische Studien hierzu

- Grundlegende Arbeiten zu einem besseren Verständnis von Struktur und Wirkungsbeziehungen homogener Katalysatoren.

... mehr zu:
»Katalyse-Forscher

Der zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gestiftete Preis ist mit 5.000 € dotiert.

Vorschläge für die Zuerkennung der Otto-Roelen-Medaille werden bis zum 31. März 2007 erbeten an:

DECHEMA e.V.
z.Hd. Herrn Prof. Dr. G. Kreysa
Postfach 15 01 04
D-60061 Frankfurt am Main.
Über die Zuerkennung entscheidet das Sachverständigen-Komitee der Otto-Roelen-Medaille. Vorschläge sollen eine Begründung sowie Dissertations- bzw. Habilitationsschriften oder Veröffentlichungen aus international bekannten Zeitschriften enthalten, die bis Ende 2006 erschienen sind. Die zu prämierenden Arbeiten sollen im wesentlichen in Europa durchgeführt worden und die Kandidaten in der Regel nicht älter als 35 Jahre sein. Selbstnominierungen sind nicht möglich.

Preisträger der ersten Otto-Roelen-Medaille 1997 war Prof. Dr. Matthias Beller, Institut für Organische Katalyseforschung an der Universität Rostock e.V. Weitere Preisträger der Otto-Roelen-Medaille waren Dr. Richard W. Fischer, Celanese Deutschland GmbH, und Dr. Fritz Kühn, TU München (1999), PD Dr. Walter Leitner, MPI für Kohlenforschung, Mülheim (2001), PD Dr. Stefan Mecking, Universität Freiburg (2003) und Prof. Dr. Kay Severin, Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (2005).

Dr. Christine Dillmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.dechema.de/

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