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Förderung von Zelltherapie bei Schlaganfall bewilligt

02.10.2006
Kooperation mit dem neuen Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie stellt Weichen für die Zukunft

Das Sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit unterstützt das Forschungsvorhaben der Leipziger Nabelschnurblutbank Vita34 zur Weiterentwicklung der Therapie bei Schlaganfall auf der Basis von Stammzellen aus Nabelschnurblut und Knochenmark mit rund 620.000 Euro.

Das Verbundvorhaben wird in Kooperation mit dem neu gegründeten Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) durchgeführt. Ziel dieses Vorhabens ist die Schaffung der Grundlagen für die Überführung zelltherapeutischer Verfahren auf Basis von Stammzellen aus Nabelschnurblut, der Nabelschnur und des Knochenmarks zur Behandlung der Folgen eines Schlaganfalls in die klinische Praxis (Phase I und Phase II).

Neben der Validierung einer experimentellen Zelltherapie des Schlaganfalls werden die Vorbereitungen für erste klinische Studien getroffen. In diesem Zusammenhang werden die neuroprotektiven Wirkungen von Stammzellen sowie therapeutisch relevante Risikofaktoren in einem neuronalen in-vitro-Modell untersucht sowie Qualitätssicherungs- und Optimierungsinstrumente entwickelt. "In spätestens fünf Jahren hoffen wir, die ersten klinischen Studien an Patienten nach Schlaganfall durchführen zu können", sagt Dr. med. Eberhard Lampeter, CEO von Vita34.

Vita34 ist die führende Nabelschnurblutbank in Europa und wurde 1997 von Ärzten in Leipzig gegründet. Vita34 verfügt über modernste GMP-gerechte Anlagen zur Aufbereitung und Konservierung von Nabelschnurblut und besitzt eine Herstellungserlaubnis nach dem deutschen Arzneimittelgesetz. Stammzellpräparate von Vita34 wurden bereits mehrfach zur Behandlung von Patienten sowie im Rahmen der medizinischen Forschung zur Herzinfarkt- oder Schlaganfalltherapie eingesetzt.

Dr. med. Susanne Engel-Hömke | VITA 34 AG
Weitere Informationen:
http://www.vita34.de

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