Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Audi gewinnt auch 2006 den Titel "Werkzeugbau des Jahres 2006"

27.09.2006
* Insgesamt hatten sich 321 Betriebe um den Preis beworben
* Beispiel für Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland
* Unternehmenssparte mit 1.505 Mitarbeitern und 300 Millionen Euro Umsatz

Die Sparte Werkzeugbau der AUDI AG hat bei der zweiten Teilnahme am Wettbewerb "Excellence in Production" zum zweiten Mal gewonnen und die Auszeichnung zum "Werkzeugbau des Jahres 2006" erhalten. Bereits 2004 holte sich der Audi Werkzeugbau den renommierten Preis.

Damit setzte sich die Unternehmenssparte des Ingolstädter Automobilherstellers gegen 321 Werkzeug- und Formenbau-Betriebe durch, die sich an der Ausschreibung beteiligt hatten. "Diesen anspruchsvollen Wettbewerb zu gewinnen zeigt nicht nur, dass wir bei Aspekten wie Kosten, Qualität, Effizienz, Technologie oder Prozesssicherheit Benchmark sind, sondern es ist auch ein Beispiel dafür, dass man am Standort Deutschland wettbewerbsfähig produzieren kann", sagte Dr. Jochem Heizmann, Produktionsvorstand der AUDI AG.

Für Hubert Waltl, Leiter der Audi Sparte Werkzeugbau, " ist dieser erneute Erfolg in Anbetracht der harten globalen Wettbewerbssituation der Werkzeugbaubranche um so erfreulicher. Für uns ist der Preis nicht nur Auszeichnung, sondern auch Ansporn. Wir haben an unseren Standorten hoch qualifizierte und sehr flexible Mitarbeiter, die den Erfolg des Werkzeugbaus ausmachen."

... mehr zu:
»Werkzeugbau

Der Audi Werkzeugbau hat sich vom reinen Betriebsmittelhersteller zum Systemlieferanten entwickelt. So werden etwa für Fahrzeuge wie den Audi R8 alle blechspezifischen Anbauteile auch in Kleinserie gefertigt und geliefert. Zudem ist der Werkzeugbau in der Lage, alle Schritte des Produktprozess, wie etwa Designbeurteilungen, Machbarkeitsuntersuchungen sowie die Anfertigung von Werkzeugen und Karosseriebauanlagen bis hin zur Qualitätszielerreichung der Blech-Einzelteile und Schweißgruppen abzubilden.

Erst kürzlich wurde der Werkzeugbau mit dem "Bayerischen Qualitätspreis 2006" durch den Bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber ausgezeichnet. Alleine in die Qualitätssicherung- und -steigerung des Werkzeugbaus wurden in den vergangenen drei Jahren 14 Millionen Euro investiert.

Derzeit sind 1505 Mitarbeiter in der Sparte beschäftigt: 840 in Ingolstadt, 360 in Neckarsulm, 280 in Györ und 25 in Barcelona. Der Spartenumsatz betrug im vergangenen Geschäftsjahr rund 300 Millionen Euro.

Der Audi Werkzeugbau begleitet weltweit die Konzernaktivitäten in diesem Bereich und stellt sein Know-how für die Marken Audi, SEAT, Lamborghini, VW, Skoda und Bentley zur Verfügung. Auch externe Automobilunternehmen zählen zu den Kunden. Der VW-Konzern ernannte den Audi Werkzeugbau bereits im November 1996 zum "Center of Excellence".

Die Sparte Werkzeugbau arbeitet wie ein eigenverantwortliches Unternehmen unter dem Dach der AUDI AG und ist erfolgs- und terminorientiert. Heizmann: "Der Audi Werkzeugbau hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der modernsten und innovativsten Werkzeughersteller weltweit entwickelt. Für die Audi Markengruppe und den Konzern wird dieser Unternehmensbereich auch zukünftig von großer strategischer Bedeutung sein. Hier werden die Grundlagen für die Qualität gelegt, die der Marke Audi in den vergangenen Jahren zu ihrem Aufstieg verholfen hat."

Der Preis, eine Initiative des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) an der RWTH Aachen, des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie (IPT) sowie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), wurde der AUDI AG im Rahmen des 6. Internationalen Kolloquiums "Werkzeugbau mit Zukunft" in Aachen verliehen. Schirmherr des Wettbewerbs ist BDI-Präsident Jürgen R. Thumann. Die Auszeichnung soll unter anderem die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Werkzeug- und Formenbaus beziehungsweise der produzierenden Industrie weiter stärken.

AUDI AG
Kommunikation Unternehmen und Wirtschaft
Eric Felber, Tel +49 (0)841 89 90703, Mobil +49 (0)172 5915104,
E-Mail: eric.felber@audi.de

Eric Felber | Audi AG
Weitere Informationen:
http://www.audi.de

Weitere Berichte zu: Werkzeugbau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet
02.12.2016 | Universität zu Lübeck

nachricht Ohne erhöhtes Blutungsrisiko: Schlaganfall innovativ therapieren
02.12.2016 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie