Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stipendien zur Erforschung der Aspekte künftiger Satelliten-Erkundungsmissionen

26.09.2006
Die EADS SPACE (Astrium Satellites), Friedrichshafen, und die Technische Universität Dresden (TUD) gründen gemeinsam ein Graduiertenkolleg, um wissenschaftliche Themen aus der Raumfahrttechnik und Raumfahrtnutzung zu bearbeiten.

Ein entsprechender Vertrag wird am Montag, 2. Oktober 2006, 11.30 Uhr, im Festsaal des Rektorates der TUD, Mommsenstr. 11, unterzeichnet. Journalisten sind zu diesem Termin herzlich eingeladen!

Zwischen Oktober 2006 und Oktober 2011 erhalten acht Nachwuchswissenschaftler der TUD für einen Zeitraum von je 3,5 Jahren eine Förderung, die es ihnen ermöglicht, zu Aspekten künftiger Satelliten-Erkundungsmissionen zu forschen und zu promovieren. Themenschwerpunkte sind vor allem Erdbeobachtungen sowie die Nutzung der daraus gewonnenen Daten und darüber hinaus die Vorbereitung interplanetarer Raumfahrtmissionen.

Ziel dieses zum überwiegenden Teil von EADS SPACE finanzierten Graduiertenkollegs ist es, hoch qualifizierten Doktoranden die erfolgreiche Bearbeitung anspruchsvoller Forschungsprojekte in den Fachgebieten Raumfahrtsysteme, Geodäsie, Elektrotechnik, Maschinenbau und Virtuelles Design zu ermöglichen.

Die Doktorandenschule wird dabei als Keimzelle für weiterführende Forschungsvorhaben gesehen. Der erste Stipendiat, Edgar Zaunick, wird zur Vertragsunterzeichnung am 2. Oktober anwesend sein und steht gern für Journalistenanfragen zur Verfügung.

Ausschlaggebend für dieses Engagement der EADS SPACE war nicht zuletzt das "Universitäre Zentrum für Luft- und Raumfahrt" an der TUD, in dem Wissenschaftler verschiedenster Bereiche interdisziplinär und erfolgreich auf den Gebieten der Raumfahrttechnik und Satellitenanwendungen zusammen arbeiten.

Über EADS SPACE:

EADS SPACE ist der führende Satellitenspezialist in Europa. Die Aktivitäten reichen von kompletten Systemen für zivile und militärische Telekommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten über wissenschaftliche Raumfahrtprogramme bis hin zur Satellitennavigation sowie die dazugehörige Avionik und Ausrüstung. Im Jahr 2005 erreichte EADS SPACE einen Umsatz von 2,7 Milliarden EURO und beschäftigte rund 11.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien.

Der EADS-Konzern ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2005 lag der Umsatz bei rund 34,2 Milliarden EURO, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 113.000.

Über das Universitäre Zentrum für Luft- und Raumfahrt an der TUD:
Das Universitäre Zentrum für Luft- und Raumfahrt der TUD wurde im Dezember 2003 als freiwilliger Zusammenschluss von Einrichtungen der TUD gegründet. Das Zentrum hat sich die Vernetzung verschiedener Fachdisziplinen mit Bezug zur Luft- und Raumfahrt zum Ziel gesetzt. Gründungsmitglieder sind 21 Professuren aus 16 Instituten der Fakultäten Maschinenwesen, Elektro- und Informationstechnik, Verkehrswissenschaften, Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften sowie der Medizinischen und der Juristischen Fakultät. Die Forschungsthemen der einzelnen Institute und Professuren sind sehr breit gefächert und zeigen die an der TU Dresden verfügbaren Kompetenzen auf.
Informationen für Journalisten:
TUD: Prof. Stefanos Fasoulas, Tel +49 (0)351 463-38091
E-Mail: stefanos.fasoulas@tu-dresden.de
EADS SPACE: Mathias Pikelj, Tel.: + 49 (0) 7545 89123
E-Mail: presse-de@astrium.eads.net

Kim-Astrid Magister | idw
Weitere Informationen:
http://www.space.eads.net

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Speicherdauer von Qubits für Quantencomputer weiter verbessert

09.12.2016 | Physik Astronomie