Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wenn Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten

19.09.2006
Ministerium und Stifterverband starten Wettbewerb für gute Kooperation

Forschungsarbeit ist um so erfolgreicher, je besser Wissenschaft und Wirtschaft kooperieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft belohnen deshalb besonders gelungene Strategien für eine nachhaltige Zusammenarbeit der beiden Bereiche. Der jetzt gestartete Wettbewerb "Austauschprozesse zwischen Hochschulen und Unternehmen" zeichnet insgesamt fünf Universitäten und Fachhochschulen mit jeweils 250.000 Euro aus.

"Wir erhoffen uns von diesem Wettbewerb eine breite Mobilisierungswirkung", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag in Berlin. Die Initiative ist Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung, mit der Deutschland einen weltweiten Spitzenplatz in den Zukunftsmärkten erreichen soll. Elementarer Bestandteil der Strategie ist der systematische Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

"Es gehört leider nicht mehr zu den deutschen Stärken, aus hervorragenden Ideen marktreife Innovationen und anspruchsvolle Dienstleistungen zu machen", sagte Arend Oetker, Präsident des Stifterverbandes, anlässlich der Ausschreibung des Programms. Der Transfer von Forschungsergebnissen, Ressourcen und Personen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft müsse deshalb dringend verbessert werden. "Wenn wir für die Idee von Public-Private-Partnerships werben, dann sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen", lobte der Präsident die besondere Qualität der Zusammenarbeit von Stifterverband und BMBF.

... mehr zu:
»Stifterverband

Ziel des Wettbewerbs ist es, besonders erfolgreiche Austauschprozesse zu identifizieren, öffentlich zu präsentieren und deren strategische Weiterentwicklung zu fördern. Das Preisgeld soll dazu verwendet werden, die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Partner-Unternehmen weiter zu verbessern. Wichtiges Kriterium bei der Ausschreibung ist, inwieweit die Kooperation mit der Wirtschaft in eine Gesamtstrategie der Hochschule zur Weiterentwicklung des Wissens- und Technologietransfers eingebettet ist.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.austauschprozesse.de und unter http://www.ideen-zuenden.de/de/305.php

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Frau
Andrea Frank
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Programmleiterin Forschung und Wissenschaftsdialog
Tel.: 0201/ 8401 188
Mail: andrea.frank@stifterverband.de

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de
http://www.austauschprozesse.de
http://www.ideen-zuenden.de/de/305.php

Weitere Berichte zu: Stifterverband

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope
20.10.2017 | Freie Universität Berlin

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie