Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stigmatisierung und Diskriminierung stoppen

24.08.2006
Förderpreis unterstützt gesellschaftliche Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen

Der "Förderpreis Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen" wird zum vierten Mal gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), der Stiftung für Seelische Gesundheit, dem Verein Open the doors e.V. und der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH ausgeschrieben. Der mit 4000 Euro dotierte Preis will Ideen, Konzepte und Maßnahmen für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen unterstützen.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Eröffungsveranstaltung des diesjährigen DGPPN-Kongresses am Mittwoch, den 22. November 2006, ab 19.00 Uhr in Berlin statt. Bewerbungen sind bis Freitag, den 15. September 2006, zu richten an den Ersten Vorsitzenden des Vereins Open the doors e.V., Professor Dr. Wolfgang Gaebel, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Rheinische Kliniken Düsseldorf, Bergische Landstraße 2, 40629 Düsseldorf.

Die Bewerbungsunterlagen sollen enthalten:

1. Darstellung des Projektes oder der Initiative, die durch Entstigmatisierung zur Integration psychisch Kranker in die Gesellschaft beiträgt.

2. Übersicht über bisherige, diesbezügliche Aktivitäten, Veröffentlichungen etc.

3. Selbstdarstellung der sich bewerbenden Personen oder Institutionen.

Nicht nur die Symptome und direkten Folgen ihrer Erkrankung, auch gesellschaftliche Stigmatisierung und Diskriminierung gehören zur Lebensrealität von Menschen mit seelischen Erkrankungen. Unwissenheit, Vorurteile und Ängste vor psychisch Kranken führen oft zu sozialer Ausgrenzung, Isolation und Benachteiligung auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens. Deshalb hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Programme initiiert, um über Wesen und Behandlungsmöglichkeiten psychischer Erkrankungen aufzuklären und durch persönlichen Kontakt mit Betroffenen der Stigmatisierung und Diskriminierung zu begegnen. Anlässlich des DGPPN-Kongresses 2004 in Berlin wurde in Deutschland das "Nationale Programm zur Entstigmatisierung seelischer Erkrankungen" ins Leben gerufen. Das Programm ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), der Stiftung für Seelische Gesundheit und des Vereins Open the doors e.V. unter Mitwirkung des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheit (BMG).

Die Schirmherrschaft liegt bei der Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt, MdB.

Presse-Infos zum Kongress: Dr. Thomas Nesseler, DGPPN-Hauptgeschäftsstelle Berlin, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin, Tel. 030/2809 6602, Fax 030/2809 3816, E-Mail: sekretariat@dgppn.de

Noch 90 Tage bis zum DGPPN-Kongress 2006

Dr. Thomas Nesseler | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgppn.de/

Weitere Berichte zu: DGPPN Diskriminierung Entstigmatisierung Stigmatisierung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie