Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jetzt zwei Ideenwettbewerbe pro Jahr: Bundeswirtschaftsministerium erweitert InnoNet

21.08.2006
Ab sofort haben Forschungsinstitute und Unternehmen zweimal jährlich Gelegenheit, Ideen für innovative Kooperationsprojekte zu entwickeln und für diese eine Förderung im Programm InnoNet zu beantragen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat die Mittel für das Programm aufgestockt und kann damit deutlich mehr Projekte fördern als bisher. Einsendeschluss für Projektskizzen wird künftig jeweils am 31. Januar und am 31. Juli sein.

Mit der Förderung von innovativen Netzwerken - InnoNet will das BMWi die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen erhöhen. Ergebnisse der Forschung und Entwicklung sollen schneller als bisher ihren Weg in den Markt finden. Gefördert werden Verbundprojekte mit mindestens zwei Forschungseinrichtungen und vier kleinen oder mittelständischen Unternehmen. Die Kosten der Forschungsinstitute können bis zu 85% über Zuwendungen aus dem Förderungsprogramm finanziert werden. Mindestens 15% tragen die Unternehmen. Auch an der Forschung und Entwicklung sind die Industriepartner aktiv beteiligt. Dafür gestalten sie maßgeblich die inhaltliche Ausrichtung der Projekte mit und können diese auf ihre spezifischen Bedürfnisse abstimmen.

Für die Auswahl der Projekte hat das BMWi einen Ideenwettbewerb eingerichtet. Eine unabhängige Jury mit Experten aus Wirtschaft und Forschung kürt nach den Stichtagen die besten Ideenskizzen und schlägt sie dem BMWi zur Förderung vor. Wichtige Auswahlkriterien sind neben einem hohen technisch-wissenschaftlichen Niveau der Projekte vor allem die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten der Vorhaben.

Seit Start des Programms im Jahr 1999 hat die Jury 203 Verbundprojekte ausgewählt. Viele Projekte sind mittlerweile erfolgreich abgeschlossen und stehen mitten in der wirtschaftlichen Umsetzung. Mit dem Förderungsprogramm InnoNet konnten bereits etliche innovative Entwicklungen realisiert und wirtschaftlich erfolgreich verwertet werden.

... mehr zu:
»BMWi »Förderungsprogramm

Inzwischen läuft der 10. Ideenwettbewerb. In dieser Wettbewerbsrunde haben Forschungsinstitute und Unternehmen Zeit bis zum 31. Januar 2007, Ideen für gemeinsame Projekte auszuarbeiten.

Weitere Informationen gibt es unter www.vdivde-it.de/innonet oder beim Projektträger:

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
- INNONET -
Steinplatz 1
10623 Berlin
InnoNet@vdivde-it.de
Tel: 030 / 310 078-136, Fax: 030 / 310 078-189

Wiebke Ehret |
Weitere Informationen:
http://www.vdivde-it.de/innonet

Weitere Berichte zu: BMWi Förderungsprogramm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie