Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftsministerium fördert Verbundprojekte mit 2,8 Millionen Euro

10.08.2006
Forschungsverbund Ernährungswissenschaften

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert in den nächsten drei Jahren zwei Verbundprojekte im Forschungsverbund "Ernährungswissenschaften" mit insgesamt 2,8 Millionen Euro. "Ziel der Verbundprojekte "Netzwerk Lebensmittel" und "Nachhaltige Erzeugung tierischer Nahrungsmittel" ist es, das in Niedersachsen vorhandene Forschungspotenzial der Landwirtschafts- und Ernährungswissenschaften zu bündeln. Damit wollen wir die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der niedersächsischen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft stärken", so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann.

Am Verbundprojekt "Netzwerk Lebensmittel" in zehn Teilprojekten beteiligen sich neben den Universitäten Göttingen und Hannover die Technische Universität Braunschweig, die Tierärztliche Hochschule Hannover, die Fachhochschulen Hannover und Osnabrück sowie das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück. Sprecher ist Professor Dr. Ernst H. Reimerdes, Leiter des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik e.V. in Quakenbrück.

"Bei dem Verbundprojekt geht es darum, die bedeutende Stellung der niedersächsischen Ernährungswirtschaft durch die Entwicklung innovativer Produkttechnologien in internationalen Märkten zu erhalten und weiter auszubauen", erklärt der Wissenschaftsminister.

Das Verbundprojekt "Nachhaltige Erzeugung tierischer Nahrungsmittel in Hochverdichtungsräumen der Nutztierhaltung in Niedersachsen" wird von Wissenschaftlern der Universitäten Göttingen, Hannover und Oldenburg, der Tierärztlichen Hochschule Hannover sowie der Hochschule Vechta in neun Teilprojekten durchgeführt. Sprecher dieses Verbundprojektes ist Professor Dr. Hans-Wilhelm Windhorst, Hochschule Vechta. "Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die aktuellen Herausforderungen, denen landwirtschaftliche Produzenten und die Verarbeitungsindustrie im bedeutendsten Wirtschaftszweig im Nordwesten Niedersachsens gegenüberstehen", erläutert Stratmann. Hierzu zählen zum Beispiel die Themen "Einschleppung und Ausbreitung hoch infektiöser Tiererkrankungen" und "Umweltverträgliche Verwertung der anfallenden Rest- und Abfallstoffe".

Für die Forschungsarbeiten haben bereits namhafte Unternehmen aus ganz Deutschland ihr Interesse bekundet. Darunter unter anderem die Firmen Dr. Oetker, Bielefeld, Union Deutsche Kartoffelwirtschaft, Berlin, Coppenrath & Wiese, Osnabrück, Rügenwalder Mühle, Bad Zwischenahn, und Norddeutsche Fleischzentrale AG, Bad Bramstedt.

Beide Verbundprojekte unter dem Dach des Forschungsverbundes Ernährungswissenschaften Niedersachsen wurden von der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen positiv begutachtet.

Die Projekte sind zunächst für drei Jahre angelegt. Sie können bei positiver Zwischenbegutachtung um weitere zwei Jahre verlängert werden. Als dritte Säule des Forschungsverbundes Ernährungswissenschaften Niedersachsen ist außerdem ein Verbundprojekt in Vorbereitung, das sich schwerpunktmäßig mit der Pflanzenproduktion befasst und inhaltlich von der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen koordiniert wird.

Thomas Philipp Reiter |
Weitere Informationen:
http://www.mwk.niedersachsen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Berührungslose Ladesysteme
16.11.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Studenten nehmen mit Frühwarnsystem für Geisterfahrer an internationalem Wettbewerb in Peking teil
15.11.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte