Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vishay Intertechnology will Technologiepreis für Bayreuther FAN stiften

30.06.2006
Die Stiftung eines Technologiepreises für hervorragende Diplomarbeiten und Dissertationen aus Elektrotechnik und Elektronik an der Bayreuther Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN) haben Spitzenvertreter von Vishay Intertechnology, Inc., einer der weltgrößten Hersteller diskreter Halbleiter und passiver elektronischer Bauelemente, bei einem Besuch der FAN angekündigt. Außerdem wurde eine weitreichende Kooperation beschlossen.

Die Stiftung eines Technologiepreises für hervorragende Diplomarbeiten und Dissertationen aus Elektrotechnik und Elektronik an der Bayreuther Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften (FAN) haben Spitzenvertreter von Vishay Intertechnology, Inc., einer der weltgrößten Hersteller diskreter Halbleiter und passiver elektronischer Bauelemente, bei einem Besuch der FAN angekündigt. Außerdem wurde eine weitreichende Kooperation beschlossen.

Hintergrund der Kooperation ist der Umstand, dass die Elektrotechnik eine Schlüsseltechnologie Deutschlands darstellt - und einen immer weiter steigenden Bedarf an Fachleuten hat. Im Jahre 2004 beschäftigte alleine die deutsche Elektroindustrie 100.000 Elektroingenieure und 85.000 weitere Ingenieure wie Maschinenbauer und Verfahrenstechniker (VDE-Ingenieurstudie 2005). Und auch die meisten Innovationen in verwandten Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau oder der Automobilindustrie fordern den dort tätigen Ingenieuren elektrotechnische Kenntnisse ab.

Durch die nun beschlossene Kooperation wird die vorhandene regionale Stärke im genannten Bereich weiter ausgebaut. Die in Bayreuth ausgebildeten Ingenieure zeichnen sich durch ihr Querschnittswissen über Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Elektrotechnik hinweg aus. Und Vishay als global player mit starker Präsenz in Oberfranken beherrscht die Anwendungsfelder, in denen interdisziplinäres Denken und Handeln gefragt ist.

Mit Dr. Gerald Paul (CEO und President von Vishay Intertechnology, Inc.), Rainer Kropf (Executive Vice President Administration von Vishay Intertechnology, Inc.) und Werner Gebhardt (Vicepresident Human Resources Europe) kamen am 27. Juni 2006 gleich drei hochrangige Vertreter zu Besuch in die FAN, um die Details der Kooperation zu besprechen. Sie wurden begrüßt von Dekan Prof. Dr.-Ing. Gerhard Fischerauer und Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Ralf Moos, ihres Zeichens beide Elektroingenieure.

"Wir freuen uns alle über das Ergebnis der Gespräche", so Dekan Fischerauer. "Die beschlossene Kooperation ist eine Technologie-Allianz zu beiderseitigem Nutzen. Es kommt nun darauf an, sie möglichst schnell mit Leben zu erfüllen, etwa durch Industriepraktika, Diplomarbeiten, Gastvorlesungen und gemeinsame Projekte." Ein glänzender Anfang ist bereits gemacht: Vishay übergab der FAN eine Reihe von Musterkästen und verkündete die Stiftung eines Technologiepreises für hervorragende Diplomarbeiten und Dissertationen aus Elektrotechnik und Elektronik.

Jürgen Abel M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de/

Weitere Berichte zu: Elektrotechnik FAN Technologiepreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik